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    FUSSBALL: DFB-POKAL

    Kaum Zuversicht beim Club

    Fussball - DFB Pokal - Hamburger SV - 1. FC Nuernberg
    Enttäuschung nach dem Schlusspfiff: Club-Kapitän Hanno Behrens. Foto: Heiko Becker

    Wer im Abstiegskampf bestehen will, der braucht Selbstvertrauen. Beim DFB-Pokal-Achtelfinale am Dienstagabend beim Hamburger SV taten die Fußballer des 1. FC Nürnberg alles dafür, dass ihnen dasselbe vor dem wichtigen Bundesliga-Kellerduell am Samstag in Hannover abhanden kam. Denn das Ergebnis von 1:0 zu Gunsten des gastgebenden Zweitliga-Spitzenreiters spiegelte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz nur unzureichend wieder. Die Nürnberger Mannschaft, die keine einzige Chance erspielte und insgesamt 19 Hamburger Torschüsse abbekam, bot ein desaströses Bild.

    Wie Trainer Michael Köllner die Mannschaft bis Samstag wieder aufzurichten gedenkt, ging aus seinem Statement nach der Partie nicht hervor. „Jetzt geht's drum, dass wir in den wenigen Tagen die Mannschaft so vorbereiten, dass wir in Hannover eine bessere Leistung auf den Platz bringen.“ Sport-Vorstand Andreas Bornemann indes mochte sich nach dem Schlusspfiff gar nicht äußern.

    Torhüter Christian Mathenia, dem neben dem brasilianischen Verteidiger Ewerton als einzigem eine gute Leistung attestiert werden konnte, wurde da klarer: „Wir müssen Tacheles reden. Jeder muss sich selbst hinterfragen.“ Indiz dafür, dass einigen Akteuren im Abstiegskampf die rechte Einstellung fehlen könnte. Keine guten Voraussetzungen für die Begegnung bei Schlusslicht Hannover. Sollte da der Club erneut als Verlierer vom Platz gehen, dürfte es für die Nürnberger in Sachen Klassenerhalt ziemlich düster aussehen. Wie dann die Stimmung sein könnte, darauf hat das Pokalspiel schon mal einen Vorgeschmack gegeben.

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