• aktualisiert:

    Krefeld

    Krefeld Pinguine erhöhen Stammkapital

    Krefeld Pinguine
    Die aktuelle Saison können die Krefeld Pinguine zu Ende spielen. Maskottchen „Kevin” feuert die Zuschauer an. Foto: Bernd Thissen/dpa

    Offen ist weiter, ob die Pinguine eine notwendige Bürgschaft bei der DEL bis Mitte Februar als Voraussetzung für das Lizenzverfahren zur Saison 2020/2021 hinterlegen können. Das ist das Ergebnis einer weiteren Gesellschafterversammlung der Pinguine.

    Nach Angaben des Clubs soll das Stammkapital der Gesellschaft kurzfristig um 750.000 Euro erhöht werden. Für die Übernahme der entsprechenden Anteile stünde mindestens ein Kandidat bereit, hieß es bei den Pinguinen am Abend. Mit dem Geld wäre die Saison gesichert.

    Um dauerhaft weiter in der DEL spielen zu können, müsste aber mindestens einer der beiden bisherigen Hauptgesellschafter Wolfgang Schulz und Michail Ponomarew seinen prozentual nun gesunkenen Anteil an den Pinguinen verkaufen. „In der jetzigen Konstellation”, geht es nicht weiter”, sagte eine Sprecherin.

    Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos hatte vor Wochen bereits geklagt, Ponomarew komme seit Monaten seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach und die Pinguine steuerten dadurch auf eine Insolvenz zu. Ponomarew hatte dies bestritten.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!