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    Hamburg

    Kritik an DHB-Coach: Schwalb entschuldigt sich bei Prokop

    Martin Schwalb
    Ruderte in seiner Kritik an Handball-Bundestrainer Christian Prokop zurück: Ex-Nationalspieler Martin Schwalb. Foto: Axel Heimken

    Seine kritischen Worte in Richtung Prokop nach der desolaten EM in Kroatien seien „unnötig und zum falschen Zeitpunkt” gewesen, sagte der Vizepräsident des Drittligisten HSV Hamburg in einer Vereinsmitteilung. Zuvor hatte er schon dem TV-Sender Sky gesagt: „Ich habe kein Interesse, Christian Prokop als Bundestrainer abzulösen.” Grundsätzlich sehe er den Bundestrainer-Job aber als reizvoll an.

    In einem Interview der „Frankfurter Neue Presse” hatte der frühere Nationalspieler vor rund einer Woche noch mit Nachdruck sein Interesse bekundet: „Das hat mich immer gereizt und wird mich immer reizen. Ich war jahrelang in der Bundesliga und Champions League Trainer und auch ganz erfolgreich”, sagte der 54-Jährige Mitte März.

    Mittlerweile habe er jedoch mit Prokop telefoniert und sich entschuldigt. „Wir haben verabredet, gemeinsam einen Kaffee zu trinken.” Prokop war nach dem schwachen Abschneiden bei in Kroatien in die Kritik geraten, wird die DHB-Auswahl nach der Rückendeckung durch die Verbandsspitze aber in die Heim-WM 2019 führen.

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