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    Rom

    Lazio-Präsident: Fußball in Italien „große Industrie”

    Claudio Lotitio       -  Wünschat sich eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs: Claudio Lotito, Präsident von Lazio Rom.
    Wünschat sich eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs: Claudio Lotito, Präsident von Lazio Rom. Foto: Riccardo Antimiani/ANSA/dpa

    Claudio Lotito nannte dafür vor allem finanzielle und psychologische Gründe. „Der Fußball in Italien ist eine große Industrie und garantiert der Staatskasse 1,2 Milliarden Euro an Steuergeldern”, sagte Lotito dem TV-Sender Rai 3.

    Von einem Neustart der Liga würden auch andere Sportarten und das italienische Olympische Komitee profitieren, sagte der Unternehmer. „Das CONI wird mit 460 Millionen Euro finanziert, der Fußball sorgte für Milliarden an Erträgen.”

    Italien wurde von dem Coronavirus schlimm erwischt, das öffentliche Leben ist seit mehreren Wochen weitgehend gelähmt. Auch der Fußball als liebstes Hobby der Italiener wurde komplett gestoppt.

    Die 20 Serie-A-Vereine hoffen auf eine Lockerung der Ausgangssperren durch die Regierung Anfang Mai, so dass sie zumindest wieder trainieren können. Einen Plan dafür hat der italienische Verband in der vorigen Woche an die Politik übergeben.

    Lazio-Boss Lotito, dessen Team mit Serienmeister Juventus Turin um den Meistertitel kämpft, erinnerte auch an die gesellschaftliche Rolle. „Der Fußball hat einen riesigen sozialen Wert, und unsere Geschichte, die Geschichte der Römer, ist durch Brot und Spiele gekennzeichnet.” Dieser Aspekt solle berücksichtigt werden, fand er.

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