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    München

    Lizarazu: Coman kann Ribéry-Nachfolger werden

    Kingsley Coman
    Beim FC Bayern auf den Faden von Franck Ribéry: Kingsley Coman. Foto: Sven Hoppe

    Der frühere Profi des deutschen Fußball-Rekordmeisters sagte Münchner Zeitungen: „Ich hoffe, dass er der neue Ribéry wird.” Der lange von Verletzungen geplagte Coman (23) will im ersten Jahr nach dem Weggang von Ribéry (36) auf dem Bayern-Flügel überzeugen.

    Er sei zwar nicht mehr so schnell wie noch vor ein paar Jahren, sagte Coman dem Sportblatt „France Football”. Aber technisch und taktisch fühle er sich besser. „Auch in meinem Kopf. Meine bisherigen Lebensabschnitte, die Verletzungen, dass ich gereift bin, all das hat mich innerlich stärker gemacht”, sagte er. „Ich bin noch jung und habe noch viel Energie. Ich liebe den Fußball und bin noch hungrig.”

    Die Bayern setzen auf Coman wie einst auf Ribéry. „Das ist ein großer Schritt. Aber warum soll Kingsley das nicht schaffen”, fragte Lizarazu, der Welt- und Europameister geworden war und mit den Bayern neben sechs Meistertiteln 2001 die Champions League gewonnen hatte.

    Der 49-Jährige freut sich, dass inzwischen so viele Franzosen in München spielen. Neben Coman sind das die drei Weltmeister Corentin Tolisso, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard sowie Mickael Cuisance.

    Vor allem Tolisso werde sich steigern, meinte Lizarazu. Nach der WM 2018 hatte der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler fast die gesamte Saison wegen eines Kreuzbandrisses verpasst. „Ich glaube, wir haben noch nicht das volle Potenzial von Tolisso gesehen”, sagte Lizarazu.

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