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    Berlin

    Marathon-Weltrekordler Kipchoge glaubt an Gold in Tokio

    Eliud Kipchoge
    Träumt von Olympia-Gold im Marathon: Eliud Kipchoge. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

    Einen Hauptkonkurrenten für das Rennen über 42,195 Kilometer, das aufgrund der erwartet heißen Temperaturen von Tokio nach Sapporo ausgelagert wurde, sieht der 35-Jährige nicht. „Jeder, der an der Startlinie steht, ist in der Lage, als Erster im Ziel zu sein”, sagte Kipchoge.

    Das Langstrecken-Ass hatte 2018 in Berlin in 2:01:39 Stunden den bis heute gültigen Weltrekord aufgestellt, zwei Jahre zuvor hatte er in Rio de Janeiro bereits Olympia-Gold auf seiner Paradestrecke gewonnen. Für viel Aufsehen sorgte der Afrikaner, als er im Vorjahr in Wien unter Laborbedingungen als erster Marathonläufer unter zwei Stunden blieb. Kipchoge wurde unter anderem von 41 Tempomachern begleitet. Daher konnte die Zeit nicht offiziell als Rekord anerkannt werden.

    „Wien war mehr als ein Rennen. Es war ein Kampf gegen das Undenkbare, nicht nur alleine gegen die Uhr”, sagte Kipchoge am Rande der Laureus World Sports Awards in der Hauptstadt: „Die Zeit von 1:59 Stunden zu sehen, das war mein großer Traum.” Kipchoge absolvierte die Strecke mit mehreren Runden in 1:59:40 Stunden.

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