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    MARATHON

    Ulrike Mayer-Tancic motivierte jeden ins Ziel

    Ulrike Mayer-Tancic (links) brachte ihre Laufgruppe unter vier Stunden ins Ziel. So auch Claudia Bär (rechts). Foto: Arndt

    Im Jahr 2010 hat sie den iWelt-Marathon gewonnen, dieses Jahr ging sie erstmalig als Zugläuferin an den Start: Ulrike Mayer-Tancic liebt Marathons. Mit dieser Liebe brachte sie dieses Jahr eine Gruppe Läufer unter vier Stunden ins Ziel.

    „Meine Premiere als Zugläuferin war super und hat Spaß gemacht“, sagte Mayer-Tancic nachdem sie endgültig im Ziel angekommen war. Mit den ersten Läufern ihrer Gruppe lief sie pünktlich nach drei Stunden und 59 Minuten durch den Zielbogen.

    Jeden Läufer ins Ziel bringen

    Kaum war sie einmal durch den Bogen gelaufen und hatte die ersten Mitglieder ihrer Laufgruppe zum Ende der 42 Kilometer gebracht, lief die Kraillingerin auch schon direkt noch einmal auf die Strecke, um auch den Rest ihrer Gruppe noch bis zum Ende zu begleiten. „Sie haben so arg gekämpft und ich wollte unbedingt mit ihnen durchs Ziel laufen“, so die 52-Jährige.

    Ob sie Geschmack an der Aufgabe des Zugläufers gefunden hat? „Absolut. Es macht viel mehr Spaß in der Gruppe, als alleine die lange Strecke zu laufen.“ Außerdem freue sie sich, etwas von ihrer Motivation weitergeben zu können und dabei zuzusehen, wie der Funke überspringe. „Ich habe heute Leute ins Ziel gebracht, die ihren allerersten Marathon gelaufen sind“, sagt sie lächelnd. Jeder Läufer aus ihrer Gruppe bekommt ein großes Lob von ihr, einen nachträglichen Motivationsschub.

    Fünfmal Würzburger Marathon

    Beim iWelt-Marathon mitgelaufen ist Mayer-Tancic mittlerweile fünf Mal. „Der Marathon in Würzburg ist immer super organisiert und macht mir sehr viel Spaß“, erzählt die Läuferin, die vor zwei Jahren von Joey Kelly den Titel „härteste Frau Deutschlands“ bekommen hat. Mit ihm lief sie 301 Kilometer durch die Wüste und Steppe Tansanias. Ein Kraftakt, für den es ganz besonderer Motivation bedurfte.

    Genau mit dieser ging die 52-Jährige auch an die Aufgabe Zugläuferin heran. „Die Leute geben mir auch einfach so viel zurück“, sagt sie fröhlich.

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