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    Kattowitz

    Mousesports bei CS:GO-Turnier der IEM Katowice ausgeschieden

    IEM Katwoice       -  David „frozen” Cernanský ist mit Team Mousesports bei der IEM Katowice ausgeschieden.
    David „frozen” Cernanský ist mit Team Mousesports bei der IEM Katowice ausgeschieden. Foto: Helena Kristiansson/ESL/dpa

    Der deutsche Favorit beim „Counter-Strike: Global Offensive”-Wettbewerb der IEM Katowice Mousesports ist in der Gruppenphase gescheitert. Die Mannschaft um Finn „karrigan” Andersen scheiterte im letzten Spiel der Gruppe mit 1:2 gegen 100 Thieves.

    Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe: Zunächst entschied Mouz die Karte Inferno mit 16:10. Dust 2 ging mit 16:8 an 100 Thieves. Und die entscheidende Karte Nuke konnte das mehrheitlich australische Team mit 16:14 gewinnen. Mousesports hatte zuletzt stark gespielt und unter anderem die ICE Challenge gewonnen. In Kattowitz ging das Team als absoluter Favorit ins Rennen.

    Ebenso enttäuschend schied Team Vitality aus, deren Spieler Mathieu „ZywOo” Herbaut als weltweit bester Spieler gilt. Die französische Mannschaft verlor 0:2 gegen Astralis und 1:2 gegen Faze Clan.

    In den zwei Viertelfinalspielen am Freitag werden Team Liquid gegen Natus Vincere sowie Fnatic gegen 100 Thieves antreten. Liquid und Fnatic kommen beide aus der oberen Bracket der Gruppenphase, verloren aber in der letzten Runde gegen G2 Esports, beziehungsweise Astralis.

    Auf die Sieger dieser Spiele warten Astralis und G2 Esports im Halbfinale. Astralis ist in der CS:GO-Community wegen unzähliger Turniersiege legendär, und zeigte auch in Kattowitz bisher keine Schwäche. Die Dänen haben in der Gruppenphase keine Map verloren.

    Das in Berlin ansässige G2 Esports war zwar nicht ganz so dominant, musste im Verlauf der Gruppenphase aber nur einen Punkt gegen Mousesports abgeben. Mousesports und G2 haben beide trotz deutscher Wurzeln keine deutschen Spieler im Kader.

    Die Playoffs der IEM Katowice werden am Wochenende ohne Publikum ausgetragen. Die örtlichen Behörden hatten dem Event zum Schutz vor der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Genehmigung entzogen. Der Veranstalter ESL hatte Zehntausende Besucherinnen und Besucher erwartet.

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