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    Pechstein-Freund Große bestätigt Präsidenten-Ambitionen

    Pechstein und Große
    Matthias Große ist der Lebensgefährte von Claudia Pechstein. Foto: Nico Tapia/dpa

    Er wolle den Verband „vor dem drohenden Untergang” retten. „Dieser Verband hat so viele Verbindlichkeiten. Man weiß nicht einmal, ob sie nicht schon hätten Insolvenz anmelden müssen. Es geht einfach nicht weiter so”, erklärte der Freund der fünfmaligen Olympiasiegerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Ich will Flagge zeigen.”

    Pechstein hatte am Vorabend den Namen von Große als Nachfolger der überraschend zurückgetretenen Präsidentin Stefanie Teeuwen ins Spiel gebracht. „Ein Rücktritt einen Tag vor der Eisschnelllauf-Saison ist so was von unprofessionell. Es sei denn, es ist ihr persönliches Leid widerfahren”, kritisierte der Berliner Immobilien-Unternehmer.

    Wenn er Verantwortung übernähme, würde er den Verband „komplett durchrütteln”. Er habe erlebt, was sich dort abspiele, wo nur hinter dem Rücken von Betroffenen geredet werde. „Wer soll diese Suppe auslöffeln? Es geht um die Zukunft der Sportler und des Verbandes”, sagte Große. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, werde „es den Verband 2022 nicht mehr geben”.

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