• aktualisiert:

    Hamburg

    Trainer-Legende Rehhagel für Lebenswerk geehrt

    Trainer-Legende Otto Rehhagelbei der Verleihung des „Sport Bild-Award 2018”. Foto: Christian Charisius Foto: dpa

    Seinen größten Erfolg feierte Rehhagel im Ausland: 2004 führte Rehhagel Griechenland überraschend zum EM-Titel. „Otto hat die Spieler immer besser gemacht”, sagte Laudator Rudi Völler, der unter ihm in Bremen spielte.

    Zum Trainer des Jahres wurde Bayern Münchens Coach Niko Kovac benannt, der in der Vorsaison Eintracht Frankfurt zum DFB-Pokalsieg geführt hatte. Tennisspielerin Angelique Kerber wurde für ihren Wimbledonsieg zum Star des Jahres ausgewählt. Die Überraschung des Jahres lieferte die Eishockey-Nationalmannschaft mit Olympia-Silber in Pyeongchang.

    Eiskunstlauf-Olymiasiegerin Aljona Savchenko bekam mit ihrem Partner Bruno Massot, der allerdings bei seiner schwangeren Lebensgefährtin weilte, den Titel Vorbilder des Jahres. Ein Sonderpreis ging an Fußball-Nationalspieler Toni Kroos für seinen Champions-League-Sieg mit Real Madrid und sein karikatives Engagement.

    Die Leichtathletin Gesa Felicitas Krause erhielt einen Preis für das Comeback des Jahres. Sie war bei der WM in London im 3000-Meter-Lauf gestürzt, gab trotz Verletzungen nicht auf und wurde Neunte. Bei der Leichtathletik-EM jüngst in Berlin holte sie schließlich den Titel. Bester TV-Experte war nach Ansicht der Jury Matthias Sammer. In der Kategorie eSports wurde Pionier Ralf Reichert geehrt.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!