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    München

    Doping-Skandal: Drei mutmaßliche Helfer aus Haft entlassen

    Operation Aderlass
    Im Rahmen der „Operation Aderlass” sollen mindestens 21 Sportler verbotenes Eigenblut-Doping betrieben haben. Foto: Arno Burgi

    Unter ihnen sei auch der Vater des Mediziners, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding. Gegen die drei besteht dem Leitenden Oberstaatsanwalt Hans Kornprobst zufolge keine Verdunkelungsgefahr mehr. Der Arzt und ein mutmaßlicher Helfer sitzen noch immer in Haft.

    Der Erfurter Sportarzt Mark S. soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Nach Angaben der Ermittler sollen im Rahmen der „Operation Aderlass” mindestens 21 Sportler aus acht Ländern und fünf Winter- und Sommersportarten in Europa, Südkorea und auf Hawaii verbotenes Eigenblut-Doping betrieben haben.

    Mehr als 50 Blutbeutel konnten „sehr sicher” Athleten zugeordnet werden, wie Kornprobst sagte. Er rief die Sportler auf, sich selbst bei seiner Behörde zu melden. Einige hätten das bereits getan.

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