• aktualisiert:

    Monaco

    Beratungen über weiteren Europacup-Wettbewerb

    Ein neuer Wettbewerb wäre ein Entgegenkommen von UEFA-Chef Aleksander Ceferin an die kleineren der 55 nationalen Verbänd... Foto: Ronald Zak/AP

    Wie Europas Fußball-Kontinentalverband kurz vor der Auslosung zur Gruppenphase der Königsklasse in Monaco mitteilte, befinden sich die Überlegungen aber noch in einem frühen Anfangsstadium. Entsprechende Diskussionen würden noch in der Kommission für Club-Wettbewerbe geführt werden.

    Zuvor hatte die „Sport-Bild” berichtet, es sei bereits eine Entscheidung für einen Wettbewerb mit 32 Teilnehmern gefallen. Dafür solle die Europa League von 48 auf 32 Teams reduziert werden. Einen solchen Beschluss kann nicht die Kommission für Club-Wettbewerbe fällen, die in Monaco tagte, sondern nur das Exekutivkomitee, das sich das nächste Mal am 27. September in Nyon trifft, um Deutschland oder die Türkei zum EM-Gastgeber 2024 zu wählen.

    Ein neuer Wettbewerb wäre ein Entgegenkommen von UEFA-Chef Aleksander Ceferin an die kleineren der 55 nationalen Verbände. Sie könnten dann mehr Clubs auf internationaler Bühne spielen lassen. Ceferin will im Februar 2019 wiedergewählt werden. Er hat derzeit keinen Gegenkandidaten.

    Die Initiative kann auch als Reaktion auf die umstrittenen FIFA-Pläne für ein neues Format der Club-WM und eine Global Nations League interpretiert werden. Diese werden trotz der kolportierten Investorengelder von bis zu 25 Milliarden Dollar von der UEFA abgelehnt.

    Bis 1999 wurde der Europapokal der Pokalsieger als weiterer Cupwettbewerb neben der Champions League und dem damaligen UEFA-Pokal veranstaltet, dann allerdings ersatzlos gestrichen. Die nationalen Cup-Gewinner treten seither in dem 2010 von UEFA-Pokal in Europa League umbenannten Wettbewerb an.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!