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    FUßBALL: REGIONALLIGA BAYERN

    FC 05 will auswärts wieder siegen

    Austausch: Nicolas Görtler (grün, Mitte) ersetzt in Heimstetten den erkrankten Adam Jabiri (rechts) im Schweinfurter Stu... Foto: Marion Wetterich

    SV Heimstetten – FC 05 Schweinfurt (Stadion im Sportpark Heimstetten)

    Der FC 05 und Auswärtsspiele – in der jüngeren Vergangenheit dank dreier nicht wirklich nötiger Unentschieden in Serie eine suboptimale Kombination. Und jetzt stehen mit Heimstetten und Nürnberg gleich zwei Auftritte in der Fremde hintereinander an. In denen die Schweinfurter endlich den Bann brechen wollen: „Wir wurden zu Recht kritisiert“, räumt 05-Trainer Timo Wenzel ein. „Ich will diesmal keine Mannschaft sehen, die schön spielt, aber zwei Punkte liegen lässt. Wir wollen mit aller Macht die drei Punkte, denn nur dann werden die Zähler, die Bayern München zuletzt liegen hat lassen, zu Big Points für uns.“

    • +++Ab 14 Uhr LIVE: SV Heimstetten - FC Schweinfurt 05+++

    Das Selbstvertrauen, der Schwung aus dem 5:1-Erfolg über Memmingen letzte Woche, soll in Heimstetten auf den Platz gebracht werden. Und auch die Aggressivität in der Zweikampfführung. Frühes Pressing soll den Aufsteiger, der als Siebter stark in die Runde gestartet ist, aus dem Konzept bringen. Denn Wenzel sieht in den Oberbayern eine Mannschaft,„die immer Fußball spielen will“, also sich keineswegs versteckt, wie so viele andere bisherigen Gastgeber der Schweinfurter.

    Deswegen hat der Coach auch neben den bewährten Systemen 4-2-3-1 und 4-3-3 eigens ein drittes mit der Mannschaft einstudiert: Ein 4-1-4-1, das bei Ballbesitz ein offensives Überzahlspiel ermöglichen soll. „Wir haben das Heimstettener 1:0 gegen Rosenheim auf Video analysiert und durchaus auch Fehler entdeckt“, so Wenzel. „Um die auszunutzen, müssen wir in unserem Umschaltspiel geradliniger werden und unsere schnellen Stürmer besser in Szene setzen.“

    Bestens geeignet für dieses Modell ist als Sturmsolist Nicolas Görtler – und der wird auch noch aus einem anderen Grund von Beginn an den Vorzug vor Torjäger Adam Jabiri erhalten: Der 34-Jährige leidet aktuell an einer Magen-Darm-Infektion und soll nicht zuletzt im Hinblick auf das Pokalderby gegen die Würzburger Kickers am kommenden Mittwoch (19 Uhr) geschont werden.

    Görtler ersetzt Jabiri

    Die gleiche Krankheit setzt Dominik Weiß außer Gefecht. Zu früh kommt ein Einsatz, zumindest in der Startformation, für Linksverteidiger Ronny Philp, der aber nach seiner Verletzungspause diese Woche schon wieder voll trainieren konnte. Auf der selben Position droht auch Gianluca Lo Scrudato auszufallen, der im Training umgeknickt ist. Doch mit Marco Fritscher hat sich zuletzt ja eine dritte Alternative Meriten verdienen dürfen. Die Start-Mannschaft wird, von der Umbesetzung Görtler für Jabiri abgesehen, unter dem Strich wohl der des Memmingen-Spiels gleichen.

    Der SV Heimstetten war ja in einigen denkwürdigen Spielen Gegner der Schweinfurter. Mal führte der FC 05 in der 90. Minute mit 3:1 und der SVH glich in der Nachspielzeit noch aus, mal lagen die Nullfünfer in der 85. Minute 1:3 hinten, um – nach einer Böllerwurf-Unterbrechung – doch noch mit 4:3 zu gewinnen und den Klassenerhalt zu schaffen.

    Aktuell schlägt sich die Mannschaft von Trainer Christoph Schmitt als Neuling ganz gut, auch wenn es zuletzt nach dem 2:2 in Memmingen ein 0:3 in Nürnberg gab. „Die haben zwei, drei richtig gute Mittelfeldspieler“, sagt Wenzel – und dürfte damit vor allem den versierten Techniker Benedict Laverty gemeint haben, der vor der Saison vom FC Augsburg II gekommen war. Aber auch Schmitt fehlen zwei Akteure: Neben Marcel-Pascal Ebeling (Sprunggelenk) vor allem Sturmkollege und Torjäger Orhan Akkurt (acht Tore), der im Urlaub weilt.

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