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    Fuchsstadt

    Der FC Fuchsstadt steht vor großen Aufgaben

    Das Team des FC Fuchsstadt für die Landesliga-Saison 2019/20: (hinten, von links) Betreuer Dieter Schaupp, Physiotherapeut Patrick Ebert, Lukas Lieb, Pascal Schmitt, Tobias Stöth, Tim Kolb, Nico Neder, Dimitrius Glykos, Sportvorstand Frank Fella; (Mitte, von links) 2. Vorstand Thomas Knüttel, Torwarttrainer Georg Hof, Fabian Lieb, Tobias Bartel, Dennis Schmidt, Sebastian Bartel, Johannes Feser, Steffen Schmidt, Simon Bolz, Trainer Martin Halbig, Vorstand Rene Gerner sowie (vorne, von links) S...
    Das Team des FC Fuchsstadt für die Landesliga-Saison 2019/20: (hinten, von links) Betreuer Dieter Schaupp, Physiotherapeut Patrick Ebert, Lukas Lieb, Pascal Schmitt, Tobias Stöth, Tim Kolb, Nico Neder, Dimitrius Glykos, Sportvorstand Frank Fella; (Mitte, von links) 2. Vorstand Thomas Knüttel, Torwarttrainer Georg Hof, Fabian Lieb, Tobias Bartel, Dennis Schmidt, Sebastian Bartel, Johannes Feser, Steffen Schmidt, Simon Bolz, Trainer Martin Halbig, Vorstand Rene Gerner sowie (vorne, von links) Simon Jendraschewski, Lukas Baldauf, Tobias Bold, Leon Zwickl, Tayrell Kruppa, Stefan Graser, Fabio Hugo und Dominik Halbig, Es fehlen: Philipp Pfeuffer, Michael Emmer, Frederick Döpfert und Luca Pfülb.K. Hart

    FC Coburg - FC Fuchsstadt Sonntag, 15 Uhr "Die neue Saison ist von vielen Unbekannten geprägt, da lässt sich eine Prognose über die Aufstiegs- und Abstiegskandidaten nur schwer treffen", meint Fuchsstadt-Trainer Martin Halbig kurz vor dem Saisonauftakt. Dass seine Schützlinge im Aufstiegskampf mitmischen werden, glaubt er angesichts des personellen Umbruches in der Sommerpause eher nicht. "Unser Ziel muss sein, mit guten Ergebnissen in die Runde zu kommen und uns immer von der Abstiegszone fernzuhalten".

    Die Vorbereitung lief dabei bei den Füchsen durchwachsen. Einige Spieler konnten aus verschiedenen Gründen nur eingeschränkt an den Übungseinheiten teilnehmen; andere waren verletzt oder verletzten sich. Vorrangig war nach dem Abgang einiger Leistungsträger die Integration neuer Spieler, was der Coach durchweg als gelungen ansieht.

    Für den zu seinem Heimatverein zurückgekehrten Sven Eyrich steht nun Leon Zwickl als Alternative für das Tor parat. "Er hat das Format eines Landesligatorhüters", so Halbig.

    Als absolute Verstärkung sieht Martin Halbig seinen ehemaligen Schützling Steffen Schmidt, der wohl im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird. Eine Rolle im Mittelfeld könnte auch der junge Nico Neder übernehmen. "Dieser hat bisher überzeugende Leistungen gebracht, sich aber am vergangenen Wochenende so verletzt, dass er zum Saisonauftakt auszufallen droht."

    Sicher ausfallen wird - und das ist ein schwerer Schlag - Angreifer Johannes Feser, der sich beim Qualifikationsturnier zum Verbandspokal in Burggrumbach die Hand brach und in ein paar Tagen in Bad Neustadt operiert wird. Er kann frühestens im September wieder eingreifen.

    Eine noch längere Auszeit wird sich Pascal Schmitt nehmen müssen; bei ihm steht eine komplizierte Hüftoperation an. Noch gar nicht am Mannschaftstraining teilgenommen hat Tobias Stöth, der ebenfalls an einer langwierigen Verletzung laboriert.

    Da ist es ein Glück aus Sicht der Kohlenberg-Elf, dass mit Sebastian Bartel von Türk-Gücü Friedberg ein routinierter Verteidiger zum Kader gestoßen ist. "Er wird unsere Abwehr auf jeden Fall stabilisieren". Dessen Bruder Tobias (Buchonia Flieden) hinterließ auch gute Eindrücke, bekam nach kaum überstandener Verletzung vor acht Tagen aber wieder einen Schlag aufs Sprunggelenk; sein frühester Einsatz ist noch ungewiss.

    Wegen der Ausfälle baut Halbig auf die jungen Spieler. "Fabio Hugo und Dimitrios Glykos werden auf jeden Fall die Fahrt nach Coburg mitantreten" (Abfahrt: Sonntag, 11.45 Uhr, an der Raiffeisenbank). Bis dahin kann sich der Coach Gedanken machen, wen er offensiv neben seinem Sohn Dominik aufstellt. "Da bietet sich Simon Bolz an, aber auch Lukas Baldauf und Innenverteidiger Lukas Lieb gehören zu den Kandidaten für eine vorgezogene Position".

    Das Auftaktprogramm ist aus Sicht der FCler jedenfalls happig, "In Coburg, das nach einem gerade noch vermiedenen Abstieg in die Liga zurückgewechselt ist, erwartet uns eine junge hungrige Truppe, wobei es für uns wenig förderlich wäre, würde auf dem kleinen Kunstrasenplatz, der nicht in bestem Zustand ist, gespielt werden". Ein Punktgewinn wird in Coburg jedenfalls angestrebt, denn drei Tage später wartet auf die Halbig-Elf im ersten Heimspiel schon ein Brocken. "Da empfangen wir mit Alemannia Haibach meinen persönlichen Meisterschaftsfavoriten", sagt Martin Halbig . "Das Team ist personell noch einmal verstärkt worden".

    Am dritten Spieltag reisen die Fuchsstadter nach Aschaffenburg. "Der Aufsteiger Vatan Spor hat sich so verstärkt, unter anderem mit dem Kahler Torjäger Gökhan Aydin, dass er zum Kreis der Mitfavoriten gerechnet werden muss". Apropos Aufsteiger: Die Freien Turner Schweinfurt und die Oberfranken aus Frohnlach schätzt Halbig ebenfalls als Gegner auf Augenhöhe ein. "Beide Mannschaften sind für einen Mittelfeldplatz gut".

    Im Kampf um die Meisterschaft sollten dagegen laut FC-Trainer auch der TSV Unterpleichfeld und der alte Rivale Schwebenried/Schwemmelsbach mitmischen. Unberechenbarer sind dagegen andere Konkurrenten wie ASV Rimpar, TG Höchberg und TSV Lengfeld. "Gegen diese war zuletzt immer die Tagesform und die jeweilige Personalsituation entscheidend. Insgesamt sieht Halbig seine Elf breiter aufgestellt. "Aufgrund der Verstärkungen in der Defensive hoffe ich auf weniger Gegentreffer." Vor allem zu Hause soll mehr gepunktet werden. "In der Liga muss der Kohlenberg wieder gefürchtet sein."

    Peter Balthasar

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