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    Schweinfurt

    FC 05 wirft Ingolstadt aus dem Totopokal

    Jubel im weiten Rund: Der FC 05 Schweinfurt feiert den Führungstreffer durch Amar Suljic. Foto: Jürgen Schmitt
    Jubel im weiten Rund: Der FC 05 Schweinfurt feiert den Führungstreffer durch Amar Suljic. Foto: Jürgen Schmitt

    FC 05 Schweinfurt - FC Ingolstadt 6:5 n. E. (0:0, 1:1). Tore: 1:0 Amar Suljic (69.), 1:1 Patrick Sussek (90.+4).

    Der FC 05 hat einen Lauf. Seit dem Wochenende Tabellenführer der Regionalliga Bayern und dazu im Pokal eine Runde weiter - mit einem mehr als vorzeigbaren Sieg über den Zweitliga-Absteiger. Der übrigens rettete sich mit Müh" und Not ins Elfmeterschießen durch den Treffer von Patrick Sussek wenige Sekunden vor Spielende. Aber vom Punkt aus sollten alle fünf Schweinfurter in Person von Marco Fritscher, Adam Jabiri , Amar Suljic, Sascha Korb und Pius Krätschmer treffen, sodass der eine von Luis Zwick gehaltene Elfer zum Sieg reichte, ausgelassen bejubelt von knapp über 2000 Zuschauern im Willy-Sachs-Stadion . Es war ein keinesfalls unverdienter Sieg gegen die Oberbayern, weil die Schnüdel schon in den ersten 45 Minuten ihr Herz in die Hand nahmen und dem Favoriten alles abverlangten. Das torlose Remis zur Pause war eher schmeichelhaft für die Gäste angesichts starker Gelegenheiten für Stefan Maderer (11.) und Tim Danhof (28.). Nach dem Wechsel blieb der Vortrag der 05er mutig und von hoher kämpferischer Intensität. Verdient daher der Führungstreffer durch Amar Suljic nach einem Zuspiel von Adam Jabiri , der kurz zuvor als Joker den Platz betreten hatte und mit seiner Ballfertigkeit und physischen Präsenz gleich ein Faktor im Spiel der Schweinfurter war. Gäste-Coach Jeff Saibene reagierte mit der Einwechslung der ehemaligen Bundesliga-Spieler Stefan Kutschke und Maximilian Beister , doch zum "stärksten Akteur" der Gäste sollte sich der Unparteiische aufschwingen mit einer Reihe kaum nachvollziehbarer Entscheidungen zu Gunsten der Ingolstädter, denen aber selbst der psychologische Vorteil mit dem späten Ausgleich nicht mehr helfen sollte.

    TSV Aubstadt - Kickers Würzburg 1:3 (0:2). Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Luca Pfeiffer (31., 36., 62.), 1:3 Martin Thomann (67.).

    Keine Überraschung gab es fast zeitgleich im Grabfeld, wo sich der zuletzt in der Liga doch arg gebeutelte Drittligist beim Neu-Regionalligisten durchsetzte. Vor 1350 Zuschauern hatte Luca Pfeiffer für die Kickers einen Dreierpack geschnürt, ehe Martin Thomann für die Elf von Josef Francic der Ehrentreffer gelang. Unter dem Strich eine solide Leistung des Favoriten, der zumindest etwas Selbstvertrauen aufbauen konnte. Klar, eine Niederlage hätte das Krisen-Gerede am Dallenberg zusätzlich verschärft. Mal schauen, ob es im Viertelfinale des Totopokals auf Verbandsebene nun zu einer Neuauflage FC 05 Schweinfurt gegen Kickers Würzburg kommt.

    Jürgen Schmitt

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