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    LKR Bad Kissingen

    Florian Rottenberger wird Ramsthaler

    Wohin die Reise geht? Thulbas Kapitän Maximilian Heinrich (rechts) sowie die Westheimer Pascal Kümmert und Yanik Pragmann (vorne) sind sich da nicht sicher. Foto: Sebastian Schmitt
    Wohin die Reise geht? Thulbas Kapitän Maximilian Heinrich (rechts) sowie die Westheimer Pascal Kümmert und Yanik Pragmann (vorne) sind sich da nicht sicher. Foto: Sebastian Schmitt

    FC 06 Bad Kissingen - TSV Forst (Samstag, 16 Uhr) Im ersten Heimspiel der Saison empfängt der FC 06 Bad Kissingen (2./4) mit dem TSV Forst (7./3) ein Team, welches im Kampf um die Spitzenpositionen ein gehöriges Wörtchen mitreden möchte. Nach der überraschenden 1:3-Auftaktniederlage in Bergrheinfeld gab die Elf um Spielertrainer Florian Hetzel die passende Antwort und verpasste Aufsteiger Steinbach eine schallende 8:0-Ohrfeige. Die Kurstädter konnten in Rödelmaier eine Niederlage in letzter Sekunde abwehren und egalisierten dabei einen 1:3-Rückstand. Und das völlig verdient befand 06-Coach Frank Halbig: "Wir haben auch nach dem Rückstand kühlen Kopf bewahrt und die Bälle nicht blindlings nach vorne gekickt. Durch die relativ frühe Umstellung auf Dreierkette und die Einwechslungen sind wir zurückgekommen und haben uns drei, vier Hochkaräter erarbeitet. Natürlich hatte auch Rödelmaier Szenen, wo wir das vierte Tor kriegen können. Dann wäre es vorbei gewesen." Mit dem kommenden Gegner verbindet Halbig indes schöne Erinnerungen. In den 2000ern coachte er in Forst zwei Jahre die erste Mannschaft und führte sie 2005/06 zur Meisterschaft in der Kreisklasse. Halbig: "Ich habe dort richtig tolle Jahre verbracht, die damals mit dem Titel gekrönt wurden. In den letzten Jahren hat sich Forst kontinuierlich verstärkt. Florian Hetzel, den ich selbst gut kenne und schätze, leistet wirklich gute Arbeit." Dennoch wollen die Kurstädter nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern an die eigene Stärke glauben, wie Halbig fordert: "Wir wollen unser Spiel durchziehen und alles reinwerfen, um gegen Forst zu bestehen." Luis Hüfner und Nils Halbig kehren nach Urlaub wieder in den Kader zurück, in dem fortan ein Name gänzlich fehlt. Torwart Florian Rottenberger schließt sich mit sofortiger Wirkung Kreisligist SV Ramsthal an.

    FC Thulba - TSV Gochsheim (Samstag, 16 Uhr) Beim FC Thulba (4./4) gibt sich der zweimalige Vizemeister TSV Gochsheim (6./4) die Ehre, der mit der Empfehlung eines torreichen 5:4-Erfolges bei Aufsteiger Westheim ins Thulbatal-Stadion reist. Grund genug für die Frankonen, dem Gegner die notwendige Achtung entgegenzubringen, wie es FC-Spielertrainer Victor Kleinhenz verlauten lässt: "Gochsheim ist für mich der größte Favorit auf die Meisterschaft. Es ist eine Mannschaft, die aus allen Situationen heraus Tore erzielen kann. Sei es durch Standards, durch schnelles Umschalten oder auch über gefälliges Kombinationsspiel." Kleinhenz' eigene Elf zeigte in Wiesentheid den hoch eingeschätzten Gastgebern die Stirn und war über weite Strecken das klar bessere Team. Lediglich belohnen taten sich die Frankonen trotz zweimaliger Führung nicht und kassierten jeweils den Ausgleich, was dem FC-Coach gar nicht schmeckte: "Die Leistung war über weite Strecken in Ordnung, wir haben den Gegner beherrscht und uns nur in der Schlussphase hinten reindrängen lassen. Deshalb bin ich mit dem Unentschieden nicht zufrieden. In dieser sehr ausgeglichenen Liga sollte man, wenn die Möglichkeit dazu besteht, einen Dreier auch holen. Da wünsche ich mir von meiner Mannschaft ein bisschen mehr Konsequenz in allen Mannschaftsteilen. Unsere Fortschritte im Spiel nach vorne wollen wir bestätigen, ohne dabei die Stabilität der Defensive zu vernachlässigen." In der vergangenen Saison klappte dies nur unzureichend gegen den TSV, denn sowohl das Heimspiel (0:3) als auch die Auswärtspartie (0:1) verloren die Gelb-Schwarzen ohne eigenen Torerfolg.

    FC Sand II - FC Westheim (Sonntag, 15 Uhr) Für den FC Westheim (15./0) führt die Reise diesmal in den Landkreis Haßberge. Dort kommt es zum Aufsteigerduell mit dem FC Sand II (10./3), der den Sprung in die Bezirksliga über die Mühlen der Relegation schaffte. Gleich zu Saisonstart kickte man gegen hochgehandelte Oberschwarzacher und führte zur Pause bereits mit 2:0, ehe man noch vier Treffer kassierte. Dafür revanchierte sich die Mannschaft von Trainer Christian Michl eine Woche später mit einem überraschenden 2:1-Erfolg bei der DJK Dampfach. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass alle vier bisher geschossenen Tore von Julius Neundörfer erzielt wurden, der damit auch die Torjägerliste der Liga anführt. "Ich habe sie in Dampfach beobachtet. Sand ist eine junge, taktisch gut eingestellte Truppe, die auf dem Platz viel arbeitet. Da gilt es für uns voll dagegenzuhalten, um erstmals etwas Zählbares aus einer Partie mitzunehmen", fordert Westheims Coach David Böhm, der nahezu alle Akteure an Bord hat. Sein Team ist nach zwei Spieltagen immer noch punktlos, da nach der 1:3-Niederlage in Thulba auch die Heimpremiere in die Binsen ging. 4:5 hieß es am Ende gegen Gochsheim. "Wir haben uns defensiv individuelle Fehler geleistet, die wir schnellstens abstellen müssen. Nach der Pause sah es eigentlich so aus, als würde dem Gegner etwas die Luft ausgehen, aber der hat aus drei Kontern noch zwei Tore gemacht. Das darf nicht passieren, wenngleich Gochsheim in der Offensive zweifelsfrei stark besetzt ist." Doch auch nach zwei Niederlagen ist die Westheimer Euphorie ungebrochen. Böhm: "Wir freuen uns auf die Partie im Sander Seestadion. Es ist die weiteste Auswärtsfahrt und sicher das nächste Highlight."

    TSV/DJK Wiesentheid - TSV Münnerstadt (Sonntag, 15 Uhr) Vier Punkte stehen nach zwei ausgetragenen Spieltagen zu Buche, eine Bilanz die man sich im Lager des TSV Münnerstadt (3./4) durchaus gewünscht hatte. Nach dem 1:1 in Altbessingen, folgte ein 2:0-Heimerfolg über Aufsteiger Hirschfeld, der allerdings lange am seidenen Faden hing. Die Gäste zeigten sich nämlich äußerst angriffslustig und überraschten damit die Nägelsieder, die allerdings per Doppelschlag den "lucky punch" zu setzen wussten, wie Abteilungsleiter Rainer Schmittzeh konstatierte: "Nach ausgeglichenem Beginn haben wir das Spiel nach und nach aus der Hand gegeben. Hirschfeld hatte nach der Pause große Möglichkeiten und wir haben einfach keinen Zugriff bekommen. Es war ein glücklicher Sieg, aber unser Saisonstart ist damit geglückt und wir fahren völlig ohne Druck zur nächsten Auswärtspartie." Dort wartet mit dem TSV/DJK Wiesentheid (11./2) ein radikal verstärkter Gegner, der aber bisher noch sieglos ist, was mit dem Anspruchsdenken von Neu-Trainer Hassan Remeithi wohl kaum vereinbar ist. Im Spiel gegen Thulbas Frankonen wurden die Steigerwälder lange vor große Probleme gestellt, ehe ihnen Neuzugang Carmine de Biasi noch einen Punkt rettete. Für Schmittzeh ist Wiesentheid dennoch ein unangenehmer Gegner: "Wir haben dort noch nie wirklich etwas gerissen. Ich gehe davon aus, dass sie mit den ganzen Neuzugängen jetzt mehr Fußball spielen wollen, als das gegen uns in der Vergangenheit der Fall war. Das könnte uns dann eher liegen. Wir versuchen in jedem Fall etwas mitzunehmen." Im TSV-Lager ist die Personalsituation weiter angespannt. Zumindest Trainer Goran Mikolaj ist aus dem Urlaub zurück.

    Stephan Penquitt

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