• aktualisiert:

    Fuchsstadt

    Fuchsstadt will endlich in Röllbach etwas erben

    TuS Röllbach - FC Fuchstadt (Sonntag, 15 Uhr) Trügerisch ist die Tabellensituation des FC Fuchsstadt (9./14) vor der Fahrt an den Untermain. "Die Mehrzahl der Kontrahenten liegt so dicht beeinander, dass der Absturz Richtung Abstiegszone schneller passieren kann als vor allem die Spieler glauben", warnt FC-Trainer Martin Halbig . Die Situation für Gastgeber Röllbach (11./13.) ist noch einen Ticken gefährlicher.

    Einen Torjäger wie Fuchsstadts Dominik Halbig wünscht sich wohl auch TuS-Coach Alberto Carneiro. Er durfte erst 14 Treffer seiner Mannen notieren. Sie starteten für ihre Verhältnisse zwar furios in die Saison, beklagten zuletzt aber Misserfolge. Auch bei der 0:3-Niederlage beim Spitzenreiter Vatan Spor sahen die Röllbacher kein Land.

    "Das wohl angeschlagene Selbstvertrauen des Gegners sollte für uns aber kein Anlass sein, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen. Zum einen haben wir in Röllbach in der Vergangenheit wenig geerbt; zum anderen kann die Heimelf auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans bauen", so Halbig. Dies gilt aber auch für die "Füchse", deren Anhänger zahlreich mit anreisen. Der Bus (Abfahrt 11.30 Uhr an der Raiffeisenbank) ist voll ausgebucht. "Das sollte für die Spieler ein weiterer Ansporn für eine gute Leistung sein".

    Torwartfrage unentschieden

    Personell gibt es kaum Veränderungen beim FC. Für den verletzten Lukas Lieb dürfte Michael Emmer ins Team rutschen. Nicht entschieden ist die Torhüterfrage. "Da will ich das Abschlusstraining abwarten", so der Trainer.

    Dieser und sein TuS-Kollege sind sich einig, dass die magische Grenze von 40 Punkten in dieser Saison zur Vermeidung eines Abstieges geknackt werden muss, "auf dem Weg dahin sollten wir am Sonntag unbedingt punkten", fordert Halbig. Dessen Schützlinge treffen auf einen bekannten Gegner, die Röllbacher Zugänge hielten sich im Sommer in Grenzen. Den Sprung in die Stammformation haben der aus Walldürn gekommene Keeper Kevin Fischer, der bei den Würzburger Kickers ausgebildete Niklas Scherg (drei Saisontreffer) und der als Co-Trainer fungierende Ex-Großheubacher Michael Ball geschafft. Dreh-und Angelpunkt ist Kapitän Alexander Grimm . "Den haben wir noch nie richtig in den Griff bekommen", erinnert sich Halbig.sbp

    Peter Balthasar

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!