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    Bad Kissingen

    Heimspiel der Kissinger Wölfe in Lauterbach

    Muss seine Tore vorerst außerhalb des Wolfsbaus schießen: Kissingens Stürmer Anton Zimmer. Foto: Hopf
    Muss seine Tore vorerst außerhalb des Wolfsbaus schießen: Kissingens Stürmer Anton Zimmer. Foto: Hopf

    Seit dem Treffen von Eishallen-Besitzer Alexander Kondrashov, Verantwortlichen der Kissinger Wölfe sowie Vertretern der Stadt Bad Kissingen mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg an der Spitze ist in Sachen Informationen für die Öffentlichkeit rein gar nichts passiert. Die große Stille irritiert und ärgert gleichermaßen die Fans der Kissinger Wölfe, die am Freitag, 8. November, das zweite "Heimspiel" ihrer Mannschaft zu sehen bekommen. Natürlich nicht im Wolfsbau und auch nicht in Haßfurt, wo es am dritten Spieltag eine 4:6-Niederlage gegen den EC Pfaffenhofen gesetzt hatte.

    Ein ähnliches Schicksal

    Das Spiel gegen die Riverrats aus Geretsried findet ab 20.30 Uhr im 90 Kilometer entfernten hessischen Lauterbach statt, wo Mikhail Nemirovsky und Co. mangels Alternativen bereits diverse Trainingseinheiten absolviert haben. "Wir haben keine anderen Spieltermine bekommen. Natürlich entstehen uns wieder Mehrkosten", sagt Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Das Rückspiel gegen die Oberbayern findet bereits am Sonntag statt, und zwar in Mittenwald, weil die Riverrats derzeit ebenfalls ohne sportliche Heimat sind durch den Umbau des eigenen Stadions, das aber in Kürze bezugsfertig sein soll. Die ständigen Auswärtsspiele haben sich auch bei den Geretsriedern in der sportlichen Bilanz niedergeschlagen mit nur sieben Punkten aus neun Spielen. Mit einem Sieg am Freitag könnten die Unterfranken also am Kontrahenten vorbeiziehen und damit auch die Rote Laterne loswerden. Nach zwei Overtime-Niederlagen nach Verlängerung, die zumindest mit je einem Punkt belohnt worden waren, hatten die Kissinger Wölfe vor Wochenfrist den ersten Saisonsieg eingefahren mit dem 6:3-Sieg beim EA Schongau.

    Die Mighty Dogs im Blick

    Sollte Geretsried zweimal geschlagen werden, könnte sogar der ewige Rivale vom Main in der Tabelle überholt werden. Auf nur neun Punkte nach zehn Spielen kommen aktuell die Mighty Dogs, die am Wochenende ebenfalls zweimal auf den gleichen Gegner treffen in den Duellen mit dem punktgleichen EHC Königsbrunn. Das für den 15. November angesetzte Heimspiel der Kissinger Wölfe gegen Waldkraiburg wurde inzwischen ebenfalls getauscht, was den Unterfranken wieder ein wenig Luft verschafft, um einen regulären Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Ein Dauerzustand kann das freilich nicht sein.

    Jürgen Schmitt

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