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    Wollbacher U12 ist Vizemeister im Bezirk

    Hammelburgs Frauen liefern in Veitsbronn eine überzeugende Vorstellung ab.
    Unser  Bild zeigt das  Wollbacher U12-Volleyballteam mit (von links) Emmi Vorndran, Jana Urschlechter, Lia Urschlechter sowie Trainerin Sabrina Urschlechter. Foto: Talitha Vorndran
    Unser Bild zeigt das Wollbacher U12-Volleyballteam mit (von links) Emmi Vorndran, Jana Urschlechter, Lia Urschlechter sowie Trainerin Sabrina Urschlechter. Foto: Talitha Vorndran

    ASV Veitsbronn - TV/DJK Hammelburg 0:3 (19:25, 18:25, 19:25).

    Für die Saalestädterinnen war es ein Pflichtsieg, freilich ein überzeugender. Zu Beginn sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Bayernliga-Spiel, wobei die Unterfranken auf eine stabile Annahme vertrauen durften, die einen variablen Spielaufbau ermöglichte. In der heißen Phase waren es gute Hammelburger Aufschläge, die den Weg zum Satzgewinn ebneten. Auch im zweiten Satz war es zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und wieder waren es Annahme und Aufschläge, die den Gästen einen Vorsprung bescherten. Die niedrige Eigenfehlerquote war der nächste Baustein hin zum zweiten Etappenerfolg. Der Kampfgeist der Veitsbronnerinnen war damit allerdings nicht gebrochen, die eine Führung vorlegten, ehe eine Aufschlagserie der TV/DJK-Frauen für die Wende sorgte hin zum glatten Dreisatz-Erfolg.

    TSV Wonfurt II - TSV Wollbach 3:2 (19:25, 18:25, 25:12, 27:25, 15:5).

    Die Rückkehr in die Bezirksklasse schien nur noch Formsache zu sein für die Wollbacherinnen, doch stolperten die Rhönerinnen ausgerechnet über Wonfurts Kellerkinder. Was auch in der personellen Situation der Gäste begründet lag, die mit nur sieben Spielerinnen antreten konnten. Zwei der vier Nachwuchsspielerinnen bekamen noch am Tag zuvor im Training eine neue Position zugewiesen. Aber die TSVlerinnen überraschten sich selbst, denn die oft holprige Startphase wurde ersetzt mit konzentriertem Spiel. Mit den zwei Satzgewinnen im Rücken, schwanden Konzentration und Risikobereitschaft , plötzlich kam Chaos ins Spiel der Wollbacherinnen, die Eigenfehlerquote schoss nach oben. TSV-Trainer Wieslaw Karwacki reagierte mit diversen Auszeiten, doch nach einem klaren und einem unglücklichen Satzverlust ging es in den Tiebreak, in dem auf Wollbacher Seite Konzentration, Ausdauer und Kampfgeist nach der spannenden und langen Partie nicht mehr ausreichten.

    TSV Wollbach - DJK Salz 2:3 (25:20, 24:26, 21:25, 25:13, 9:15).

    Mit neuer Energie ging es ins zweite Spiel. Die Angriffe kamen platziert und durchdacht, die Qualität der Aufschläge hingegen ließ zu wünschen übrig, zum Auftakterfolg reichte es dennoch. Im zweiten Satz wurde es wieder nervenaufreibend, mit negativem Ausgang. Die Eigenfehler summierten sich, todsichere Bälle wurden verschlagen und die Sicherung auf eigener Seite wurde des Öfteren vergessen. Satz drei verlief ähnlich: mit Höhen und Tiefen. Die TSVlerinnen zogen mit den Punkten stets nach, riskierten allerdings zu wenig, als dass sie sich einen Punktevorsprung erarbeiten konnten. In Satz vier spielten die Wollbacherinnen wie ausgewechselt. Der Kampfgeist war da, das Team aufgewacht. Die Spielerinnen, standen jetzt an den richtigen Stellen und machten dank einer hervorragenden Abwehrarbeit den nächsten Tiebreak klar. Im Entscheidungssatz fehlte allerdings erneut das nötige Quäntchen Glück. Wieder gingen die ersten Punkte auf das Konto des Gegners. Die Schlussoffensive der TSV-Frauen kam zu spät. "Das Potenzial ist bei uns definitiv vorhanden, nur an der Kontinuität muss gearbeitet werden. Wir müssen die immer wieder auftauchenden Leistungseinbrüche unbedingt minimieren", weiß Louisa Metz.

    Keine Spur von Enttäuschung war zu sehen bei Wollbachs U12-Volleyballerinnen. Jana Urschlechter, Emmi Vorndran und Lia Urschlechter hatten zwar soeben das Finale um die Krone im Bezirk gegen Rottenberg verloren, ließen es sich aber nicht nehmen, gemeinsam mit den Siegern ein Freudentänzchen in der Premicher Schulturnhalle aufzuführen. Beide Finalteilnehmer sowie der Drittplatzierte aus Iphofen und der Viertplatzierte aus Karbach vertreten am 21./22. März Unterfranken bei den nordbayerischen Meisterschaften. Nach den Überkreuzpartien stand mit Iphofen der Halbfinalgegner der Wollbacherinnen fest, die krankheitsbedingt auf Stella Omert verzichten mussten. Druckvolle Aufschläge ließen den Gegner nie richtig zum Zug kommen, auch das Zusammenspiel im TSV-Team passte, sodass der erste Satz mit 25:14 an die Lokalmatadoren ging. Mit der lautstarken Unterstützung der Fans wurde der zweite Satz sogar noch dominanter (25:7) bestritten. Ins Finale gingen die Rhönerinnen mit einem guten Gefühl, hatte man Rottenberg doch in der Vorrunde mit viel Kampfgeist besiegen können. Beide Teams zeigten tolle Spielzüge, kein Ball wurde kampflos aufgegeben, aber das kleine Wollbacher Punktepolster genügte zum Satzgewinn (25:21). Mit dem Rücken zur Wand stehend, steigerte sich der Gegner aber im zweiten Satz, profitierte dabei von der gestiegenen Fehlerquote auf TSV-Seite. Auch im Tiebreak (11:15) zeigten beide Mannschaften, dass sie zurecht den Turniersieger ausspielten.

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