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    Gisdols Appell an Profis: „Will es nicht noch einmal sehen”

    Markus Gisdol       -  Appelliert an den Kampfgeist der Kölner Profis: Trainer Markus Gisdol.
    Appelliert an den Kampfgeist der Kölner Profis: Trainer Markus Gisdol. Foto: Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

    „Wir alle möchten die Saison nicht im Ansatz auslaufen lassen. Wir sind Profisportler und haben eine Verantwortung für den Verein und die Fans. Das muss ein Ausrutscher gewesen sein. Ich will es nicht noch einmal sehen”, erklärte der Chefcoach vor dem rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen (17. Juni, 20.30 Uhr/Sky).

    Nach einer deutlichen Ansprache an die Spieler habe das Team die Situation selbstkritisch bewertet, meinte Gisdol, der zwar deutliche Worte gefunden hat, seine Spieler aber dennoch verteidigte. „Die Mannschaft ist in Ordnung. Da sind gute Jungs drin. Die ärgern sich selber”, meinte der 50-Jährige.

    Bei sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang und noch drei ausstehenden Spielen ist die Abstiegsgefahr rechnerisch noch da, praktisch aber wohl gebannt. Dennoch ist für die FC-Verantwortlichen der Saisonendspurt ein wichtiger Faktor für die Zukunft. „Es ist sehr wichtig, dass wir in den letzten drei Spielen zeigen, dass wir Sportler sind. Es geht auch um das Thema: Neue Saison. Wer ist bereit”, sagte Sportchef Horst Heldt.

    Zum schnellen Wiedersehen kommt es am 17. Juni mit dem beim 1. FC Köln ausgebildeten 17 Jahre alten Florian Wirtz, der zuletzt für Bayer Leverkusen als jüngster Torschütze der Bundesligageschichte getroffen hatte. „Ich freue mich für ihn. Ich gehe davon aus, dass er gegen uns spielt, und er wird sich viel vornehmen. Wir hätten ihn gerne bei uns gesehen, aber das muss man respektieren”, sagte Heldt und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Er kriegt einen Tritt in den Hintern, wenn er meint, er müsse gegen uns gut performen.”

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