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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Von der A-Klasse ins Bayernliga-Tor

    Steht nach seinem Wechsel vom A-Klassisten VfR Kirchlauter zum FC Sand nun im Bayernliga-Tor: Markus Geier. Am Mittwoch ... Foto: Dirk Meier

    Markus Geier hat es geschafft: Über Kirchlauter und die A-Klasse nach Sand in die Bayernliga. In vier Spielen stand der Torhüter drei Mal zwischen den Pfosten und hat sich gegen Stefan Klemm, den eigentlichen Favoriten auf den Stammplatz, durchgesetzt. Doch der 28-Jährige gibt sich als Teamplayer bodenständig und blickt fokussiert auf das nächste Match am Mittwoch gegen den FSV Erlangen-Bruck.

    Wie Geier diesen Sprung in die Bayernliga geschafft hat, bleibt wohl sein Geheimnis: „Der Unterschied ist riesig, es ist wie in einer anderen Welt. Mit Eifer, Fleiß und Disziplin muss man ans Werk gehen, um diesen Schritt zu wagen. Diesen Prozess durchgehe ich immer noch, es liegt viel Arbeit vor mir. Der Verein und der Coach helfen mir dabei prima.“ Denn beim FC Sand läuft es noch nicht so richtig. Nachdem die Korbmacher in den ersten beiden Partien gegen Ammerthal (0:1) und Abtswind (0:3) leer ausgingen, keimte die Hoffnung bei den Fans aufgrund des 3:1-Auswärtserfolgs in Neumarkt wieder auf. Doch die Euphorie hielt nicht lange an, letzten Freitag setzte es in der Nachspielzeit gegen die U 23 der Würzburger Kickers eine empfindliche 1:2-Heimniederlage. Markus Geier glaubt nach wie vor an seine Mannschaft: „Ich denke, dass wir in den ersten vier Spielen bewiesen, dass wir genügend Qualität für die Bayernliga haben. Einzig gegen Abtswind haben wir eine schlechte Leistung gezeigt und auch verdient verloren. Die mannschaftliche Geschlossenheit und unser Kampfgeist sind schon jetzt ausgezeichnet“.

    Das Last-Minute-Gegentor durch den Würzburger Dominik Meisel hat dennoch seine Spuren hinterlassen: „Die Niederlage gegen Würzburg war einfach nur ärgerlich und frustrierend. Wir hatten einen Start nach Maß und sind mit 1:0 in Führung gegangen. Dann haben wir leider ziemlich schnell den Ausgleich kassiert. Kampfeswille und Leidenschaft waren vorhanden, letztendlich hat es aber nicht gereicht. So ein verrücktes Gegentor in der 90. Minute hinnehmen zu müssen, hat wehgetan – gerade, weil wir kurz davor noch die Chance auf den Siegtreffer hatten. Charakterstärke haben wir, nun müssen wir am Mittwoch alles geben und auswärts Punkte einstreichen.“

    Geier spielte bisher entweder für den VfR Kirchlauter oder den FC Sand. 2012 wechselte er von Kirchlauter nach Sand, 2014 wieder nach Kirchlauter und nun 2018 erneut nach Sand. Der Keeper fand sich dabei schnell in die neue Sander Mannschaft von Trainer Dieter Schlereth ein: „Die Stimmung ist in unserer Mannschaft ist super – besonders im Training merkt man, wie sehr wir aufeinander achten und zusammenhalten. Ich wurde super schnell aufgenommen.“ Sorgen, dass der Umbruch innerhalb der Mannschaft misslingt, macht sich der ehemalige Kirchlauterer dabei nicht. Für ihn als Teamplayer kann die Mannschaft nur als Kollektiv funktionieren. Geier sieht keine tiefgehenden Probleme im Team: „Richtige Baustellen gibt es bei uns nicht, jedenfalls keine, die wir nicht gemeinsam beheben könnten.“

    Christopher Gonnert hat sich eine Knieverletzung zugezogen, aus demselben Grund pausiert auch Philipp Markof. Danny Schlereth laboriert an einer Sommergrippe. Der kommende Gegner Erlangen-Bruck kann nach vier Spielen vier Punkte vorweisen und belegt Platz zwölf. In der zurückliegenden Saison konnten sich die Erlanger mit 2:1 und mit 1:0 im Seestadion durchsetzen. Die Sander sind somit heiß auf eine Revanche.

    Aufgebot

    FC Sand: Geier, Klemm – Klauer, Karmann, Witchen, Rippstein, D. Schmitt, A. Schmitt, Steinmann, Wagner, Moser, T. Schlereth, Wieczorek, Röder, Flachsenberger.

    Von Felix Schwarz

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