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    FUßBALL, BEZIRKSLIGA OST

    Punkte kann man bei jedem Gegner holen

    Den Saisonstart vergeigt, mittlerweile aber in der Bezirksliga angekommen, könnte die Bilanz von Aufsteiger Sportfreunde Steinbach (14./11) lauten. Die Mannschaft von Trainer Stefan Seufert holte aus den letzten acht Partien immerhin elf Zähler und bleibt somit im Rennen um das sichere Ufer. Lediglich vier Punkte trennen die Steinbacher vom SV-DJK Unterspiesheim. Nun wartet mit dem TSV/DJK Wiesentheid (2./22) allerdings ein echter Brocken auf die Sportfreunde. Die haben angesichts der nackten Zahlen zwar Respekt aber keine Angst vor ihren Gastgebern.

    Seit Ende August hatten sich bei den Sportfreunden Sieg und Niederlage abgewechselt, zuletzt gab es zwei Mal ein 1:1 gegen die DJK Altbessingen sowie die DJK Hirschfeld. Von Unbeständigkeit will Steinbachs Abteilungsleiter Martin Tully allerdings nichts wissen: „Wenn man nahe an der Mannschaft dran ist, muss man schon sagen, dass wir Beständigkeit reinbekommen und uns auch etabliert haben.“ Gegen die meisten Teams habe man mittlerweile gespielt und man habe gemerkt, dass man auch mit den meisten mithalten könne, sieht Tully die letzten Wochen als durchaus positiv.

    Eingewöhnung abgeschlossen

    Auch der Saisonstart war nicht so schlecht, wie die reinen Ergebnisse Glauben machen wollen. Lediglich das 0:8 gegen den TSV Forst war wirklich deutlich und auch in der Höhe verdient. „Ansonsten haben die anderen Mannschaften auch nicht die überzeugendsten Partien gespielt. Da hat die Erfahrung und die Eingewöhnung bei uns noch gefehlt glaube ich, vor allem auch die Dynamik, die in der Liga einfach vorhanden ist“, so Tully. Eine gewisse Eingewöhnungsphase habe man einfach gebraucht, diese sei allerdings nun abgeschlossen.

    Wie schwer es ist, sich letztlich in der Bezirksliga Ost wirklich zu etablieren zeigt ein Blick auf die Tabelle: Die drei letzten Plätze werden allesamt von Aufsteigern besetzt. „Das spricht natürlich eine deutliche Sprache“, meint denn auch Tully. Verrückt gemacht hat man sich in Steinbach ohnehin nicht, denn die Sportfreunde wissen ganz genau, wo sie herkommen: „Wir wussten, dass das eine schwere Kiste wird. Der halbe Kader war vor fünf Jahren noch in der A-Klasse angesiedelt, und den gemachten Weg muss man auch anerkennen. Die Mannschaft gibt ihr Bestes und die Zuschauer erkennen die Leistung auch an.“

    Bevor man ab Ende Oktober gegen drei Mannschaften aus der unmittelbaren tabellarischen Nachbarschaft antreten muss, kommt erst einmal das Spitzenteam aus Wiesentheid. Dieser ließ vor der Saison aufgrund von vielen namhaften Neuzugängen wie beispielsweise dem neuen Spielertrainer Hassan Alremeithi, Eray Cadiroglu oder Fazdel Tahir aufhorchen. Das ringt den Steinbachern zwar Respekt ab, Tully betont allerdings, dass man keine Angst habe: „Wir haben sie ja vor der Runde auch zu den Meisterfavoriten geschätzt. Aber sie können wie wir seit einiger Zeit nicht aus dem Vollen schöpfen. Wir wissen, dass uns da ein starker Gegner erwartet, aber in dieser Liga kann man bekanntlicherweise ja bei jedem Gegner Punkte holen.“

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