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    Fußball, Bayernliga Nord

    Ampelkarte als frühe Hypothek

    ATSV Erlangen -
    1. FC Sand 4:1 (2:0)

    Spielerisch wenig bis gar nichts bot die erste Hälfte zwischen dem ATSV Erlangen und dem doch mit Philipp Markof als zweite Spitze angetretenen FC Sand. Dennoch gab es zwei Tore. Und an beiden war Max Witchen nicht ganz unbeteiligt. In der 12. Minute verursachte er einen Foulelfmeter. Bastian Herzner verwandelte, Witchen sah gelb. Und genau eine halbe Stunde später unterband der  Sander einen Erlanger Konter, es gab erneut Gelb für den Defensivakteur. Witchen musste mit der Ampelkarte vom Platz, der ATSV nutzte die unsortierte Hintermannschaft der Sander und legte durch Daniel Geißler nach (43.). Und es hätte noch schlimmer kommen können, doch Herzner setzte seinen zweiten Elfer nach 59 Minuten in bester Uli Hoeneß-Manier über den Kasten. Und quasi im Gegenzug zeigte Thorsten Schlereth, warum er immer noch unverzichtbar für die Kormbacher ist. Seinem unwiderstehlichen Antritt vermochte niemand zu folgen, aus spitzem Winkel schlenzte der 36-Jährige den Ball zum Anschluss ins Netz. Und der weckte die Offensivlust der Sander. Die allerdings stoppten Yuri Meleleo (83.) und Bless Fiebig (89.) mit zwei blitzsauberen Konter zum 4:1-Endstand.

    Einen ausführlichen Spielbericht gibt es am Sonntag.

    Matthias Lewin

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