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    KEGELN: 2. BUNDESLIGA

    Eine solide Leistung reicht Gut Holz Zeil

    Die Teamkollegen sprangen in die Bresche: Das 2:2 von Marco Endres gegen Michal Bucko spielte am Ende keine große Rolle. Foto: Ralf Naumann

    Kegeln

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

     

    KV Liedolsheim – ESV Schweinfurt 7:1  
    SKK GH Zeil – FSV Erlangen-Bruck 5:3  
    SC Luhe-Wildenau – TSV Großbardorf 2:6  
    TSG Kaiserslautern – SKV OS Kaiserslautern 7:1  
    SKC Bamberg II – SKC GH SpVgg Weiden 8:0  

     

     

    1. (1.) TSG Kaiserslautern 16 90 26 : 6  
    2. (2.) TSV Großbardorf 16 85.5 25 : 7  
    3. (3.) SKK GH Zeil 16 71.5 22 : 10  
    4. (4.) SKC Victoria Bamberg II 16 78 21 : 11  
    5. (5.) KV Liedolsheim 16 65 18 : 14  
    6. (6.) FSV Erlangen-Bruck 16 60.5 13 : 19  
    7. (7.) SKC GH SpVgg Weiden 16 55 12 : 20  
    8. (8.) SKV OS Kaiserslautern 16 49.5 12 : 20  
    9. (9.) SC Luhe-Wildenau 16 44 6 : 26  
    10. (10.) ESV Schweinfurt 16 41 5 : 27  

     

    Gut Holz Zeil – FSV Erlangen-Bruck 5:3 (3442:3364)

    Eine Woche nach dem Klassenerhalt empfing der SKK das abstiegsbedrohte Team aus Erlangen-Bruck. Zeil hatte sich bereits am vergangenen Spieltag mit dem 6:2-Sieg beim SKV Old School Kaiserslautern ein Ticket für die kommende Zweitliga-Saison gesichert – und wollte gegen die Mittelfranken aus Erlangen nun weitere zwei Punkte einfahren, um Platz drei zu behaupten. Das gelang beim 5:3 auch, doch danach sah es nicht immer aus.

    Wie gewohnt schickten die Zeiler zu Hause Holger Jahn und Marco Endres im Startdrittel ins Rennen. Die beiden Zeiler sahen sich dabei Robin Straßberger und Michal Bucko gegenüber. Während Jahn in Satz eins (148:147) noch Gegenwehr von Straßberger bekam, ließ diese in der Folge spürbar nach – und eine solide Leistung von 572 Kegeln genügte Jahn am Ende gegen den enttäuschenden Straßberger (530). Deutlich mehr Gegenwind spürte Endres gegen den Tschechen Bucko zu spüren. Am Ende konnten beide je zwei Sätze für sich entscheiden, so dass das Gesamtergebnis über den Punktgewinn entschied. Bucko behielt mit 586:577 Kegeln knapp die Oberhand.

    Erlangen holt auf

    Bastian Hopp und Patrick Löhr hatten damit ein 1:1 und einen knappen Vorsprung von 33 Kegeln im Rücken. Heiko Gumbrecht und der zweite Tscheche auf Seiten der Gäste, Radek Dvorak, wollten das Spiel nun drehen. Und genau das gelang den beiden Erlanger Keglern auch: Hopp zeigte sich zwar im Vergleich zum bislang letzten Heimspiel stark verbessert und landete am Ende bei 560 Kegeln, was gegen den gewohnt starken Gumbrecht (587) nach 1:3 Sätzen allerdings nicht zum Punktgewinn genügen sollte.

    Löhr fand mit 154 Zählern gut ins Spiel und holte sich Durchgang eins gegen Dvorak (131). In der Folge lief bei Löhr nicht mehr viel zusammen und über Sätze von 127, 140 und 136 Kegeln landete Löhr bei durchwachsenen 557 Zählern, was Dvorak (568) letztlich zu nutzen wusste und sich mit 3:1 Sätzen durchsetzte.

    Die Gäste aus Erlangen führten nun also mit 3:1 und fünf Kegeln. Für Oliver Faber und Olaf Pfaller war daher klar, dass sie beide Duelle gewinnen mussten, um aus dem Rückstand noch einen Heimsieg zu machen. Faber kam glänzend ins Duell und demontierte seinen Gegner Lukas Biemüller schon nach zwei Sätzen (317:255), der im zweiten Abschnitt durch Alexander Schmidt ersetzt wurde.

    Faber ließ in Satz vier noch einige Kegel stehen – wodurch er ein noch höheres Ergebnis verspielte –, setzte sich jedoch gegen die Kombination Biemüller/Schmidt nach 3:1 Sätzen klar mit 585:545 durch.

    Schlecht verlief es hingegen zunächst für den Zeiler Kapitän Pfaller. Nach zwei Sätzen standen recht magere 264 Kegel zu Buche, wodurch Michael Ilfrich mit 283 Punkten deutlich 2:0 führte – und alles auf ein 4:4-Unentschieden hinauslief. Doch in den Sätzen drei und vier zeigte Pfaller plötzlich, was in ihm steckt und distanzierte seinen Gegner mit 157:132 und 170:133 Kegeln klar. Pfaller holte nach 2:2 Sätzen mit 591:548 Kegeln den dritten Mannschaftspunkt für den Gastgeber.

    Auch hinsichtlich des Gesamtergebnisses hatten die Hausherren (3442:3364) das bessere Ende für sich. Damit bleiben die Zeiler weiterhin auf Rang drei der Tabelle und reisen mit Selbstvertrauen am Samstag zum Derby zum Zweiten nach Großbardorf.

    Holger Jahn – Robin Straßberger 4:0 (572:530), Marco Endres – Michal Bucko 2:2 (577:586), Bastian Hopp – Heiko Gumbrecht 1:3 (560:587), Patrick Löhr – Radek Dvorak 1:3 (557:568), Oliver Faber – Lukas Biemüller/Alexander Schmidt 3:1 (585:545), Olaf Pfaller – Michael Ilfrich 2:2 (591:548).

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