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    In Schweinfurt wieder an die Spitze

    Auch Haßfurts Torwart Martin Hildenbrand (rechts) und Teamkollege Philipp Bates hoffen auf ein erfolgreiches Abschneiden... Foto: Ralf Naumann

    Eishockey

    Landesliga Nord – Gruppe 1 ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt ESC Haßfurt – SE Freising

    Es ist wie beim Hinspiel – nur umgekehrt: Während die Haßfurter „Hawks“ im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen mit Schweinfurt Anfang Dezember nun als Tabellenzweiter anreisen, thronen die „Mighty Dogs“ ganz oben an der Spitze der Landesliga Gruppe 1. Nachdem beide Teams 43 Punkte auf dem Konto und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sicher haben, dürfen sich die Zuschauer beim Derby am Freitagabend erneut auf einen offenen Schlagabtausch freuen.

    „Die ganz große Spannung ist sicher nicht vorhanden“, will Haßfurts Trainer Martin Reichert auch angesichts der weiteren anstehenden Aufgaben, nicht zuletzt dem Heimspiel der „Hawks“ am Sonntagabend gegen die SE Freising (7./26), etwas die Luft herausnehmen. „Natürlich ist das Prestige enorm wichtig.

    Aber in erster Linie geht es für beide Mannschaften darum, den Fans eine gute sowie vor allem faire Partie zu bieten“, betont der Sylbacher, der auf die schmerzlichen Kampfeinlagen wie beim letzten Derby im „Icedome“ und den insgesamt 133 Strafminuten gerne verzichten kann.

    „Ich denke, dass wir alle, und damit meine ich auch die Schweinfurter Verantwortlichen, ein großes Interesse daran haben, in den restlichen Partien – auch in der Aufstiegsrunde – alle Spieler gesund zur Verfügung haben.“ Was nicht heißen soll, dass sich die „Hawks“ nicht darum bemühen, erstmals nach dem 2:1-Erfolg im Dezember 2015 wieder eine Auswärtspartie in Schweinfurt zu gewinnen. Im Gegenteil: „Nach drei Niederlagen in Folge wollen wir den Schalter unbedingt wieder auf Erfolg umstellen und nach unserem Sieg in Bad Kissingen auch das zweite unterfränkische Auswärtsderby gewinnen“, kündigt Martin Reichert deshalb harte Gegenwehr der immer noch zweitbesten Auswärtsmannschaft der Liga an.

    Dass das Vorhaben kein Zuckerschlecken wird, ist ihm dabei nicht nur bei einem Blick auf die bisherige Heimbilanz des Tabellenführers bewusst. Von ihren bislang zehn Partien im Icedome gingen die Schweinfurter neun Mal als Sieger vom Eis. Ihre einzige Niederlage kassierten sie vor einer Woche beim 1:3 gegen Amberg, das bei einem Spiel weniger als Schweinfurt und Haßfurt sogar noch als Spitzenreiter die Vorrunde beenden könnte. „Ich sehe die Chancen bei 50:50. Ich jedenfalls freue mich auf das Derby“, betont Reichert.

    Derweil findet vor der Partie von 18.00 bis 20.00 Uhr im Eingangsbereich des „Icedome“ unter der federführenden Leitung des „Mighty Dogs“-Fanclubs „Supporters“ eine Registrierungskation für die in Tübingen ansässige DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Jeder siebte Betroffene sucht vergebens nach einem passenden Spender. Auch die Haßfurter „Hawks“ haben sofort zugesagt, sich an dieser wichtigen Aktion unter dem Motto „Mund auf, Stäbchen rein – Spender sein! Auch DU kannst Leben retten“ zu beteiligen.

    Am Sonntag steigt dann um 18.30 Uhr für die „Hawks“ die letzte Heimbegegnung der Vorrunde. Zu Gast sind dann die „Black Bears“ aus Freising, die über den bisherigen Verlauf der Saison schwer enttäuscht sind. Schon länger ist das ursprüngliche Ziel, Teilnahme an der Aufstiegsrunde, verpasst. Trotzdem dürfen die Oberbayern keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Immerhin fünf von zehn Auswärtspartien konnte Freising nämlich gewinnen, darunter sogar die in Amberg.

    Das Spiel gegen die „Black Bears“ ist wieder der „Tag der Blaulichter“. Für alle Zuschauer, die in ihrer Dienstuniform zur Begegnung erscheinen, ist der Eintritt frei. Zudem zeigt das U 10-Nachwuchsteam um Trainer Frank Terhar in der ersten Drittelpause sein Können.

    Aufgebot ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Marco Hildenbrand, Max Hildenbrand, Stahl, Bates – Kurz, Kinereisch, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Breyer, Vollert.

    Von unserem Mitarbeiter Ralf Naumann

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