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    EISHOCKEY

    „Hawks“ testen gegen Schweinfurt und Bad Kissingen

    Wollen auch nach den Testspielen in Schweinfurt sowie gegen Bad Kissingen noch lachen: Marvin Deske (links) und Jan Trübenekr von den Haßfurter „Hawks“. Foto: Ralf Naumann

    Vorbereitungsspiele

    Schweinfurt „Mighty Dogs“ – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)

    ESC Haßfurt – EC Bad Kissingen (Sonntag, 18.30 Uhr)

    Es geht zwar wieder nicht um Punkte, trotzdem dürfte erneut viel „Pfeffer“ in den Vorbereitungsspielen drei und vier sein: Die Haßfurter „Hawks“ haben mit den Partien bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ sowie gegen die Kissinger „Wölfe“ immerhin gleich zwei brisante Unterfrankenderbys vor der Brust. Der Landesligist möchte sich gegen die zwei Bayernligisten wie schon im Vorjahr gut präsentieren. Ob allerdings wieder ein deutlicher 6:1-Erfolg des Außenseiters im „Icedome“ sowie ein knapper 4:3-Sieg im Stadion Am Großen Anger herausspringt, bleibt abzuwarten.

    Hartmann will Fortschritte

    „Ein Derby ist freilich was anderes“, freut sich Haßfurts Trainer Volker Hartmann einerseits auf beide Partien. Gleichzeitig nimmt er etwas Druck aus dem berühmten Kessel. „Ich hänge das Ergebnis trotzdem nicht zu hoch. Wir wollen natürlich wieder eine gute Leistung abrufen. Ich denke, dass wir nach den beiden Partien gegen Eppelheim durchaus optimistisch sein können, gute Ergebnisse zu erzielen.“ In erster Linie aber geht es ihm darum „wieder Fortschritte bei der Mannschaft“ zu erkennen. „Dann bin ich auch zufrieden.“

    Die Schweinfurter sind derweil mit einem Sieg in ihre Vorbereitung gestartet. Gegen den ESC-Auftaktgegner, den Landesliga-Aufsteiger EHC Bayreuth 1b, stand für die Mannschaft von Neutrainer Michael Dippold vor heimischen Zuschauern am Ende ein 5:4 zu Buche. Doch wie in Haßfurt ist nicht nur der Trainer neu. Damit die zweite Saison nach dem Aufstieg in die Bayernliga nicht wieder eine Zitterpartie bis zum Schluss wird und diesmal möglichst die „Play-offs“ erreicht werden, hat sich auch der Kader stark verändert. Elf Abgängen stehen acht Neuzugänge gegenüber. Alleine vier Spieler vom Oberligisten aus Höchstadt wurden verpflichtet. Und die beiden Kontingentspieler, der litauische Nationalspieler Domantas Eypas (vormals Bad Kissingen) sowie der junge Kanadier Jeff Murray, feiern ebenfalls ihre Premiere.

    Ganz andere Probleme haben derzeit die Kissinger „Wölfe“, die arge Probleme mit dem Hallenbetreiber Alexander Kondrashov haben. Nachdem dieser im Sommer die Schlösser austauschen ließ, standen Spielertrainer Mikhail Nemirowsky und das restliche „Wolfsrudel“ sogar ganz vor verschlossenen Türen. Die Kurstädter bereiten sich derzeit im Haßfurter Eisstadion auf die Saison vor. Mittlerweile wurde dem Wölfe-Vorsitzenden Michael Rosin sogar ein Hausverbot für die Halle erteilt.

    Die Interna aus anderen Vereinen interessieren Volker Hartmann allerdings nicht wirklich. Ihm geht es um eine gute Vorbereitung der eigenen Mannschaft. Er ist jedenfalls froh, dass sich die „Hawks“ erneut mit zwei höherklassigen Kontrahenten messen können. „Das kann uns doch nur weiterbringen. Wir werden mehr gefordert, als wenn man gegen unterklassige Gegner antritt, da lernt man mehr dazu. Uns stehen einfach zwei weitere gute Tests bevor.“

    Alligators spielen in Haßfurt

    Vor dem Heimspiel gegen Bad Kissingen können sich Eishockeyfreunde bereits ab 15.30 Uhr eine tolle Partie ansehen, wenn Oberligist Höchstadt „Alligators“ auf die „Saale Bulls“ aus Halle trifft. Als besonderes Angebot kostet der Eintritt für beide Spiele zehn Euro. Die Dauerkarten der „Hawks“ sowie auch Höchstadt gelten natürlich trotzdem. (rn)

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