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    Fußball

    Das Ziel heißt nun Aufstieg

    Augsfelds Spielertrainer Johannes Derra (links) und FCA-Angreifer Timo Hußlein sind noch ungeschlagen. Foto: Ralf Naumann

    Sieben Spiele und nur vier Gegentore: Das Erfolgsrezept des FC Augsfeld steht vor dem eigenen Tor. Die mit Abstand beste Hintermannschaft der A-Klasse Schweinfurt 5 ist dafür verantwortlich, dass der FCA noch ungeschlagen ist. Der drittbeste Angriff der Liga dafür, dass die Truppe um Spielertrainer Johannes Derra auf Platz zwei steht. Platz zwei deshalb, weil Spitzenreiter Dürrfeld/Obereuerheim - bei dem Augsfeld mit 2:0 triumphierte - schon zwei Partien mehr ausgetragen hat und derzeit drei Zähler vor den Augsfeldern liegt.

    Das aber soll sich möglichst schnell ändern. Wenn die Augsfelder am Sonntag beim Kellerkind SV Neuschleichach antreten, hat der Konkurrent seine Aufgabe schon hinter sich. Die SG ist am Samstag bei der vor der Saison hoch gehandelten SG Krum/Steinbach/Zeil zu Gast. Ob es allerdings Schützenhilfe aus Krum gibt? Augsfeld selbst hatte die Krümler zum Saisonauftakt mit 2:1 bezwungen.

    Offensive Grundausrichtung

    Augsfelds Vereinschef Alexander Dürrbeck kann die in der Tabelle enthaltenen Zahlen ebenfalls lesen, und tut dies derzeit natürlich recht genüsslich. Dürrbeck glaubt, dass die Abwehrstärke auch damit zu tun hat, dass man mit Marcel Heilmann vor der Saison einiges an Erfahrung in der Viererkette hinzu gewonnen hat. "Wir stehen aber ohnehin hoch, sind prinzipiell offensiv aufgestellt und verlagern unser Spiel schon gerne nach vorne", gibt der FCA-Vorsitzende einen Einblick in die Taktik von Spielertrainer Johannes Derra. 

    "Ohne echten Torjäger sind wir unberechenbarer"
    Alexander Dürrbeck, Vorsitzender FC Augsfeld

    Derra ist im dritten Jahr in Augsfeld, kam von den Freien Turern Schweinfurt in den Haßfurter Stadtteil und belegte mit dem FCA in den letzten beiden Jahren die Plätze fünf und sechs. Diesmal soll es nun mehr sein. "Der Aufstieg ist schon unser Wunsch", sagt Dürrbeck, um das wenig später auch schon zu konkretisieren: "Der Aufstieg ist das Ziel." Nach dem bärenstarken Saisonstart wäre alles andere auch kaum mehr glaubwürdig, zu dominant trat der ehemalige Landesligist in sechs der sieben bisherigen Spiele auf. Lediglich gegen die SG Fürnbach/Dankenfeld ließ Augsfeld zwei Zähler liegen, alle anderen Spiele wurden zum Teil sehr deutlich gewonnen.

    Qualität auf der Bank

    Und das ohne klassischen Torjäger.  Der aktuell Tabellenzweite hat bislang zehn verschiedene Torschützen in seinen Reihen, mit Stefan Klemm (5) und Timo Hußlein (4) "nur" zwei im Vorderfeld der Torjägerliste. Die wird ganz klar von zwei Dürrfeldern angeführt. Und auch deshalb ist der derzeitige Spitzenreiter für Alexander Dürrbeck ein Hauptkonkurrent auf dem Weg zur Meisterschaft.

    Der zweite Verein, vor dem der FC Augsfeld zur Zeit noch eine Menge Respekt hat, ist der Tabellendritte TSV Limbach. "Alle anderen Mannschaften haben ja schon Federn gelassen." Dennoch: "Spielerisch sind wir wohl die stärkste Mannschaft," glaubt Dürrbeck an das FCA-Team. Und sieht einen möglicherweise entscheidenden Vorteil: "Ohne echten Torjäger sind wir unberechenbarer, zudem haben wir auch noch viel Qualität auf der Bank und können uns durch Auswechselungen mindestens gleichwertig ersetzen."

    Ob das alles reicht, um am Ende den Aufstieg in die Kreisklasse feiern zu können, bleibt abzuwarten. Am Sonntag geht es für die Augsfelder erst einmal zum SV Neuschleichach. Der ist momentan Vorletzter. "Natürlich ist es unser Anspruch, da zu gewinnen", meint Dürrbeck. Er weiß aber auch, dass "wir in den letzten Jahren da auch schon einiges haben liegen lassen".

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