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    FUßBALL

    Josef Raab verstorben

    Josef Raab. Foto: Ralf Naumann

    Fast drei Jahrzehnte prägte Josef Raab das Schiedsrichterwesen im Landkreis Haßberge, war sozusagen das „Gesicht“ der Schiedsrichtergruppe. Am Samstag ist Josef Raab im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

    Der Knetzgauer war als aktiver Schiedsrichter bis zur Landesliga aktiv, richtig bekannt wurde Raab aber als engagiertes Mitglied in der Vorstandschaft der Schiedsrichtergruppe Haßfurt, die später in die Schiedsrichtergruppe Haßberge aufging. Insgesamt stand Raab 29 Jahre als Obmann der Gruppe vor, bevor er im Oktober letzten Jahres zurücktrat. Raabs Engagement ging allerdings weit über die pure Aufgabenerfüllung hinaus. Er organisierte Jahr für Jahr zahlreiche Aktivitäten, Veranstaltungen und Ausflüge.

    Raab legte 1984 die Schiedsrichterprüfung ab, wurde schon kurze Zeit später zum Lehrwart der damaligen Gruppe Haßfurt berufen. Im Dezember 1989 wurde er zum Obmann der Gruppe Haßfurt gewählt.

    Josef Raab war immer ein Freund klarer Worte. Und auch wenn er damit das ein oder andere Mal aneckte, verfolgte er damit keine Kirchturmpolitik, hatte vielmehr lediglich das Wohl „seiner“ Schiedsrichter im Auge.

    Raab wurde 2010 mit der DFB-Ehrennadel ausgezeichnet. Auch vom Bayerischen Fußball-Verband hat er fast alle Ehrungen erhalten, bekam zudem den Titel „Ehrenobmann“ der Schiedsrichtergruppe Haßberge verliehen. Und 2012 erhielt er zudem die „Goldene Pfeife“ der Schiedsrichtergruppe Haßberge ausgehändigt.

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