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    Volleyball, 1. Bundesliga

    Der Insolvenzverwalter hat das Sagen

    Das Amtsgericht Bamberg hat das Insolvenzverfahren gegen die Eltmanner Heitec Volleys eröffnet.
    Haben es nun nicht mehrselbst in der Hand: Die Eltmanner (von links) Carlos "Kadu" Antony, Mathäus Jurkovics und Irfan Hamzagic. Foto: Daniel Löb

    Seit Freitag hat der Insolvenzverwalter das Sagen bei den Eltmanner Heitec Volleys. "Zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen wird am 27.12.2019 um 11:15 Uhr vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet", so das Amtsgericht Bamberg, bei dem der Volleyball-Bundesligist am vergangenen Montag den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte.

    Davon ist allerdings nicht der Stammverein, also der VC Eltmann, betroffen, sondern die Eltmann Volleys GmbH. In die war die Erste Mannschaft der Unterfranken nach dem Aufstieg in die Erste Bundesliga ausgegliedert worden, um den Spielbetrieb zu sichern. 

    Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Bamberger Amtsgericht den Nürnberger Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl. Der wird nun die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltmanner prüfen. Von seinem Urteil hängt es ab, ob und wie es mit dem Bundesligisten Heitec Volleys weitergeht. Hauptgrnd für die finanziellen Probleme der Eltmanner sind wohl die bisherigen Heimspiele in der teuren Bamberger Brose-Arena. Zu wenig verkaufte Eintrittskarten hatten die erhofften Einnahmen bei weitem unterschritten.

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