• aktualisiert:

    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Startelf-Comeback für den Zehner

    Soll dem Sander Spiel wieder mehr Dampf verleihen: Sebastian Wagner (rechts). Foto: Ralf Naumann

    1. FC Sand – SpVgg Ansbach (Samstag, 14.00 Uhr im Seestadion)

    Echte Kontinuität mag beim FC Sand einfach nicht einkehren, die Korbmacher befinden sich weiterhin auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf den völlig überraschenden 2:1-Sieg beim Würzburger FV folgte die bittere 3:4-Auswärtsniederlage beim direkten Konkurrenten in Forchheim. Wohin geht also die Reise für das Team von Dieter Schlereth? Immerhin: Spielmacher Sebastian Wagner will nach seiner Verletzung wieder in der Startelf angreifen und natürlich mit seinen Jungs am Samstag gegen die ebenfalls noch Zähler benötigenden Gäste aus Ansbach punkten.

    Offensive Belebung

    Vergangenes Wochenende saß Sands Nummer 10 zunächst noch auf der Bank. Als die SpVgg Forchheim zur Halbzeit 2:1 führte, wurde Sebastian Wagner eingewechselt und belebte prompt das Offensivspiel seiner Mannschaft. Mit einem sehenswerten direkten Freistoß zum 3:4-Anschlusstreffer ließ er die Hoffnung der Schlereth-Elf nochmals aufleben. Aber auch, wenn es am Ende doch nicht für einen Punktgewinn reichte, wurde eines klar: Der FC Sand braucht seinen Spielmacher, und das am besten von Anfang an.

    Umso wichtiger erscheint daher die Vertragsverlängerung Wagners in der Winterpause. „Mit André Karmann, Johannes Bechmann und nun meiner Wenigkeit haben wichtige Leistungsträger zugesagt, weiter beim FC Sand zu bleiben“, so der 30-Jährige. „Die Mischung in der Mannschaft passt einfach, alle ziehen mit und sind lernwillig. Hinzu kommen der Trainer und das Umfeld des Vereins, aber auch die vielen Freunde“, führt der Bamberger aus. Die kommende Saison wäre Wagners vierte in Folge im Seestadion.

    Ärgerliche Niederlage

    Die Pleite in Forchheim wurmt aber auch ihn: „Eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist immer ärgerlich. Mit einem Sieg hätten wir unsere Position natürlich besser gestalten können. Wichtig ist aber auch, dass die Mannschaft Moral und Charakter gezeigt hat“, so Sebastian Wagner. Von Platz 13, einem sicheren Nichtabstiegsplatz, rutschte der FC Sand wieder auf den ersten Relegationsplatz. Noch ist aber nichts verloren, der TSV Abtswind und Sand sind punktgleich.

    „Ein Lob an die Jungs“

    Nichtsdestotrotz betont Wagner die guten Resultate in der Rückrunde: „Betrachtet man die Entwicklung unserer Truppe bis hierher, muss ich ein Lob an die Jungs aussprechen: Hut ab!“ Die durchaus gelungene Vorbereitung konnte Wagner nur teilweise bestreiten, da ihm ein Zehenbruch und nachfolgende muskuläre Probleme zusetzten. Sollte er bis Samstag wieder hundertprozentig fit werden, ist Wagner am Samstag auf jeden Fall gesetzt.

    Schweres Restprogramm

    Bei der Betrachtung des Restprogramms in dieser Spielzeit fällt auf: Der FC Sand spielt mit dem ASV Vach nur noch gegen einen Gegner, der aktuell schlechter als die Schlereth-Elf dasteht. Daher gilt es vor allem gegen Teams aus dem unteren Drittel der Tabelle zu punkten. Samstagsgegner Ansbach ist so einer. Die SpVgg könnte durchaus noch etwas mit Abstiegssorgen zu tun bekommen. Immerhin wartet das Team von Collins Schülein seit fünf Partien auf einen Sieg.

    Der Hunger der Mittelfranken auf einen Sieg ist daher immens, doch die Sander haben bereits im Hinspiel bewiesen, dass sie den Ansbachern den Appetit ein wenig vermiesen können. Auswärts gelang den Korbmachern immerhin ein 2:2-Unentschieden.

    Aufgebot FC Sand: Geier, Klemm – Bechmann, Karmann, Flachsenberger, D. Schlereth, Witchen, Rippstein, Reith, Steinmann, T. Schlereth, D. Schmitt, Wagner, Gonnert, Moser, Röder, Markof, Rugovaj.

    Von Felix Schwarz

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!