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    KEGELN

    Drama mit bitterem Ende

    DKBC-Pokal ESV Aulendorf – Gut Holz Zeil 4:4 (12,5:11,5)

    Am Samstag hieß es für die Zweitligakegler des SKK Gut Holz Zeil raus aus dem Alltag und rein in die zweite Runde des DKBC-Pokals. Nachdem man in der ersten Runde ein Freilos bekam, hieß der Gegner in Runde zwei ESV Aulendorf aus der Verbandsliga Württemberg.

    Neben Marco Endres fand sich Olaf Pfaller im Startdrittel wieder. Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Spiel. Besonders das Duell Endres gegen Weber hatte es in sich. Nachdem der erste Satz unentschieden endete, hatte Weber in der Folge jeweils hauchdünn die Nase vorne. Die Sätze zwei, drei und vier gingen dabei an den Hausherren, der damit den ersten Mannschaftspunkt für die Eisenbahner gewann.

    Pfaller konnte sich mit der Aulendorfer Bahnanlage nicht anfreunden und blieb am Ende bei durchwachsenen 546 Kegeln hängen. Dies wusste sein Gegner mit 579 Kegeln zu nutzen, der sich so mit 3:1 Sätzen durchsetzte.

    Patrick Löhr und Marcus Werner sollten nun für die Wende sorgen. Werner knüpfte an seine zuletzt gezeigten Leistungen an und kam auf 591 Kegel. Sein Gegner zu keiner Zeit eine wahre Chance. Ebenfalls einen guten Start erwischte Löhr. Er gewann Satz eins, Satz zwei brachte den Gleichstand. Nachdem Löhr Satz drei knapp für sich entscheiden konnte, hoffte man im Zeiler Lager auf den Ausgleich. Doch Satz vier ging wieder an den ESV, das Gesamtergebnis gab den Ausschlag zugunsten Aulendorfs.

    Der Gastgeber führte damit mit 3:1 Punkten und drei Kegeln. Oliver Faber und Bastian Hopp hatten damit eine Mammutaufgabe vor der Brust. Mit 170 (Hopp) und 160 Kegeln (Faber) schockten beide den Verbandsligisten sichtbar. Beide Zeiler gewannen damit ihren ersten Satz. Hopp legte 163 Kegel nach, womit er zur Hälfte seiner Partie bei überragenden 333 Kegeln landete. Faber musste Satz zwei zwar seinem Gegner überlassen. Beider Zeiler sicherten sich dann Satz drei. Hopp musste Satz vier allerdings den Gastgebern überlassen, setzte sich allerdings mit 3:1 Sätzen und 621:566 Kegeln klar durch. Es lag also an Oliver Faber, das Weiterkommen klar zu machen. Doch zeigte sein Gegner eine klasse Vorstellung und gewann den entscheidenden Satz.

    Aulendorf hatte in vier direkten Duellen die Nase vorn, die Gäste aus Zeil nur in zweien. Das bessere Gesamtergebnis (3514:3468) spülte weitere zwei Punkte auf das Zeiler Konto, es stand 4:4. Da es im Pokal allerdings kein Unentschieden gibt, gaben die gewonnenen Sätze den Ausschlag. Hatte Zeil bis kurz vor Schluss noch die Nase vorne, musste man am Ende aufgrund eines einzelnen Satzes das Ausscheiden hinnehmen. Aulendorf gewann 12,5, die Zeiler 11,5 Sätze. Ein einziges Holz mehr in den ersten zwei Durchgängen von Endres hätte Zeil das Vorrücken in die dritte Runde gebracht.

    ös

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