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    Kegeln: 2. Bundesliga

    Warum Zeil trotz Schlappe nicht abrutscht

    Marco Endres holte dank 4:0 Sätzen und 614:568 Kegeln zwar einen Mannschaftspunkt, mit dem 3:5 seines SKK Gut Holz Zeil in Großbardorf musste er sich dennoch abfinden. Foto: ArchivRené Ruprecht

    Kegeln

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

     

    FSV Erlangen Bruck – RW Hirschau 3:5  
    Nibelungen Lorsch II – Victoria Bamberg II 3:5  
    KSC Hainstadt – TSG Kaiserslautern 1:7  
    TSV Großbardorf – Gut Holz Zeil 5:3  
    SKC Weiden – ESV Schweinfurt 2:6  

     

     

    1. (1.) RW Hirschau 18 103 32 : 4  
    2. (2.) TSV Großbardorf 18 92.5 29 : 7  
    3. (3.) TSG Kaiserslautern 18 91 23 : 13  
    4. (4.) Gut Holz Zeil 18 84 19 : 17  
    5. (5.) FSV Erlangen Bruck 18 68 18 : 18  
    6. (6.) SKC Weiden 18 65 16 : 20  
    7. (7.) Victoria Bamberg II 18 67 16 : 20  
    8. (9.) ESV Schweinfurt 18 57.5 12 : 24  
    9. (8.) KSC Hainstadt 18 54 11 : 25  
    10. (10.) Nibelungen Lorsch II 18 38 4 : 32  

     

    TSV Großbardorf – Gut Holz Zeil 5:3

    Für Gut Holz Zeil stand beim TSV Großbardorf das letzte Saisonspiel auf dem Plan. Während für den Gastgeber aus dem Grabfeld bereits vor der Partie die Vizemeisterschaft feststand, ging es für die Zeiler noch um Platz 4.

    Zu Beginn der Partie schickte Zeil Marco Endres und Marcus Werner ins Rennen. Gegen Patrick Ortloff und Pascal Schneider wollte der Gast von Beginn an Druck ausüben. Und genau dieser Plan sollte aufgehen. Besonders Marcus Werner startete mit 169 und 162 Kegeln im Eiltempo und führte gegen Schneider schnell mit 2:0. Doch Großbardorfs Nummer Zwei kam in der Folge immer besser in Tritt und kämpfte um den Mannschaftspunkt. Am Ende konnte sich Werner trotz des geringeren Gesamtergebnisses von 616:626 mit 2,5:1,5 Sätzen durchsetzen und den Mannschaftspunkt sichern. Etwas leichter hatte es Endres, der im gesamten Verlauf seines Duells seinen Gegner Ortloff im Griff hatte und sich am Ende verdient mit 4:0 Sätzen und 614:568 Kegeln durchsetzen konnte.

    Holger Jahn und Patrick Löhr hatten damit ein 2:0 und einen Vorsprung von 36 Kegeln im Rücken. Doch auf Holger Jahn wartete mit Christian Helmerich einer der besten Spieler der Liga. Mit einem Schnitt von 624 Kegeln auf heimischer Anlage wusste Jahn um die Herkulesaufgabe, die auf ihn wartete. Auf der anderen Seite bekam es Löhr mit Marco Schmitt zu tun. Löhr startete mit 147 Kegeln solide und distanzierte Schmitt (118) dabei deutlich. Der Gastgeber reagierte und brachte für Schmitt nun Thorsten Frank ins Spiel. Dieser zeigte eine starke Partie und wusste vor allem den kleinen Hänger von Löhr in Satz 3 (128:149) zu nutzen. Am Ende rettete Löhr bei 2:2 Sätzen und 572:569 Kegeln den Mannschaftspunkt über die Ziellinie. Das Duell Jahn gegen Helmerich verlief wie befürchtet. Helmerich spulte sein Programm gewohnt stark ab und landete am Ende bei starken 630 Kegeln. Jahn stand dabei mit seinen 572 Kegeln auf verlorenem Posten und unterlag klar mit 0:4 Sätzen.

    Doch noch immer führte der Gast mit 3:1 Punkten, lief nun allerdings einem Kegelrückstand von 19 Kegeln hinterher. Kapitän Olaf Pfaller gegen Matthias Menninger und Bastian Hopp gegen René Wagner sollten durch einen Punktgewinn zumindest ein 4:4 nach Hause bringen. Doch es kam anders als erhofft. Beide Zeiler schlossen keine Freundschaft mit der Anlage im TSV-Sportpark und blieben mit 552 (Pfaller) und 545 (Hopp) hinter den eigenen Erwartungen zurück. Pfaller musste sich dabei gegen Menninger (588) mit 0:4 Sätzen geschlagen geben. Und auch Hopp musste seinem Gegner Wagner nach 2:2 Sätzen und 545:574 Kegeln den Vortritt lassen.

    Damit hatten beide Teams je drei direkte Duelle für sich entschieden, das Gesamtergebnis musste über Sieg und Niederlage befinden. Und genau dort hatte der Gastgeber am Ende verdient mit 3555:3471 Kegeln die Nase vorne und holte sich zwei weitere Mannschaftspunkte. Damit konnte der TSV Großbardorf seine weiß Heimweste wahren. Der 1.SKK Gut Holz Zeil konnte schlussendlich durch die Niederlage des FSV Erlangen-Bruck seine erste Saison in der 2. Bundesliga auf einem hervorragenden Platz 4 abschließen. (ös)

    Günther Österling

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