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    SCHIEßEN

    Die Medaille nur ganz knapp verfehlt

    Auch wenn die Enttäuschung greifbar war: Platz vier bei der WM in Südkorea ist für die Königsbergerin Miriam Piechaczek ... Foto: Julian Müller

    Die junge Königsberger Pistolenschützin Miriam Piechaczek hatte sich bei ihrer WM-Teilnahme viel vorgenommen. Zusammen mit ihrer Mannschaft wollte sie im südkoreanischen Changwon zeigen, was sie zu leisten imstande sind. Doch im Teilnehmerfeld der starken internationalen Konkurrenz hielten ihre Nerven den Anforderungen teilweise nicht stand.

    Los ging es am 4. September, als die Königsbergerin mit ihrem Partner Robin Walther im Mixed-Wettbewerb mit der Luftpistole startete. Noch im Februar stellte das Paar bei der Europameisterschaft in dieser Disziplin mit 768 Ringen einen neuen Rekord  auf. Aber in Südkorea blieben beide Schützen unter ihren Möglichkeiten. Miriam Piechaczek erzielte 370, Walther 379 Ringe. 13 Ringe trennten sie von der Teilnahme am Finale.

    Der letzte Schuss ging daneben

    Am Tag darauf wollten die Juniorinnen des Deutschen Schützen-Bundes ihre Sache in der Disziplin „10m Air Pistol Women Junior“ besser machen. Die drei Sportschützinnen Vanessa Seeger, Miriam Piechaczek und Andrea Heckner gingen für Deutschland an den Start. Seeger beeindruckte mit 571 Ringen. Mit diesem Topresultat schaffte sie als Vierte in einem Teilnehmerfeld von 67 Schützinnen den Sprung ins Finale. Miriam Piechaczek schoss mit 567 Ringen nicht viel schlechter, bei der Konkurrenz im Weltvergleich macht ein Ring Unterschied aber schon einmal drei Ränge aus. Nach ihrem 58. Schuss lag sie auf Rang 8, die Neun, die sie mit dem 59. Schuss erzielte, ließ sie auf Rang 10 abfallen. Der letzte Schuss hätte eine Zehn sein müssen, um die Chance auf einen Finalplatz zu erhalten. Aber eine Acht mit dem letzten Schuss warf die junge Königsbergerin auf den 14. Platz zurück. Letztlich fehlten nur zwei Ringe zum Platz im Finale.

    Fünf Ringe fehlten auf Bronze

    Aber die jungen Schützen hatten mit der Mannschaftswertung noch ein Eisen im Feuer. Piechaczek und Seeger hatten ordentlich vorgelegt. Andrea Heckner sollte das gewünschte Ergebnis bringen, zeigte aber Nerven. Mit 1688 Ringen belegte das deutsche Team nur den 4. Platz. Fünf Ringe fehlten auf Bronze, zehn Ringe auf Silber und zwölf Ringe auf Gold. Eine Medaille war an diesem Tag greifbar nahe.

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