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    FUßBALL, KREISKLASSE 3

    In der Kreisklasse weht ein rauherer Wind

    Im letzten Jahr gab es zweimal ein 1:0 – jeweils für die Gastgeber. Zeils Fabian Amend (rechts, im Zweikampf mit Stettfelds Matthias Spath) hätte nichts dagegen, wenn es am Sonntag dabei bliebe. Foto: Ralf Naumann

    Erst zwei Spieltage sind in der Kreisklasse 3 gespielt. Dennoch geht es aber schon jetzt für beide Kontrahenten um immens wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

    Den Aufstieg aus der A-Klasse haben der FC Zeil und der SC Stettfeld im Sommer gemeinsam geschafft, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen. Während Zeil mit 52 Punkten Meister wurde, musste Stettfeld den Umweg über die Relegation gehen. Im Stadion an der Flutbrücke in Haßfurt schlug die Elf des damaligen Trainers Marco Wagner in einem denkwürdigen Spiel vor rund 700 Zuschauern die SG Traustadt/Donnersdorf mit 3:2 und folgte damit dem ehemaligen Landesligisten in die Kreisklasse.

    Zeil ist noch nicht komplett

    Doch dass in der neuen Liga ein rauherer Wind weht, mussten beide Teams schon erfahren. Zeil verlor zum Auftakt das bisher einzige Spiel mit 1:4 gegen den RSV Unterschleichach. Für Fabian Amend, Topstürmer der 08er, war die Heimniederlage allerdings zu verschmerzen: „Das war ein vollkommen verdienter Sieg für Unterschleichach, der auch noch höher hätte ausfallen können. Bei uns ist leider durch viele Verletzungen die Saisonvorbereitung nicht ganz optimal verlaufen. Auch am Sonntag werden wieder einige Jungs verletzungsbedingt nicht dabei sein können, darunter Levin Weinkauf und René Klein.“

    Dennoch blickt der Goalgetter, der bei den Sportfreunden Steinsfeld das Fußballspielen erlernte und im letzten Jahr mit 26 Treffern Torschützenkönig der A-Klasse 5 wurde, optimistisch in die Zukunft. „Die Stimmung in der Truppe ist top! Für uns geht es nach wie vor rein um den Klassenerhalt, den wir mit unserer Mannschaft und unserem Zusammenhalt auch erreichen werden.“ Dafür wäre ein Heimdreier gegen den direkten Konkurrenten aus Stettfeld natürlich eine gute Basis.

    Stettfeld ist nicht unzufrieden

    Aber auch der SC hofft am Tuchanger auf etwas Zählbares. Und das Team um Neu-Trainer Dieter Burger, der das Erbe von Marco Wagner vor der Saison angetreten hat, ist mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unzufrieden. Ein Punkt steht für die Mannschaft von Burger, dessen Sohn Tobias ebenfalls schon in Stettfeld erfolgreich trainierte, nach zwei ausgetragenen Spielen zu Buche. „In Zell mussten wir uns erst ein wenig eingewöhnen, kamen dann aber zum verdienten Ausgleich und hätten mit ein wenig Glück sogar den Dreier entführen können“, so Vorsitzender Christian Röthlein, der urlaubsbedingt in Zeil allerdings nicht vor Ort mitfiebern kann. „Gegen Kirchaich war dann bei der 1:4-Heimniederlage nichts zu holen, die sind für mich auch der absolute Aufstiegsfavorit. Die Punkte für den Klassenerhalt müssen wir gegen andere Gegner holen!“, so Röthlein weiter.

    So wie beispielsweise am Sonntag beim von Ex-Profi Frank Lerch trainierten FC 08. Auch wenn Stettfeld kleinere Personalsorgen hat. „Wir haben eh schon einen kleinen Kader, in dem jetzt mit Christian Höfler und Sebastian Beck noch zwei Stammkräfte langfristig ausfallen. Doch unser Ziel Klassenerhalt können und werden wir mit unserem vorhandenen Personal schaffen,“ gibt sich der SC-Vorstand optimistisch.

    In der Vorsaison gewann die Duelle übrigens der jeweilige Gastgeber mit 1:0. Ein Favorit des Aufstiegsduells ist auch diesmal nicht auszumachen.

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