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    EISHOCKEY VERZAHNUNGSRUNDE

    Den Dogs in die Parade fahren

    Vor allem am Freitag in Schweinfurt wollen die „Hawks“ Grund zum Jubeln haben Foto: Ralf Naumann

    Am Wochenende endet für die Haßfurter „Hawks“ (7./10) mit dem Nachholspiel am Freitagabend bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ (4./23), sowie dem letzten Auswärtsspiel am Sonntag beim ERSC Amberg (5./17) die Saison. Und vielleicht kann der ESC den Schweinfurtern vor der „Ziellinie“ die ganze Saison noch vermiesen.

    Denn eins scheint bei einem Blick auf die Tabelle der Verzahnungsrunde klar: bei einer Heimniederlage dürfte das Thema „Bayernliga“ für die Mannschaft von Trainer Zdenek Vanc wohl erledigt sein, wenn gleichzeitig die Kissinger „Wölfe“ in Moosburg punkten und sie dann am Sonntag gegen denselben Gegner auch ihr Heimspiel gewinnen.

    „Mir geht es vor allem darum, dass wir uns in Schweinfurt und dann in Amberg nochmals ordentlich präsentieren und so viele Punkte wie möglich holen,“ unterstreicht Martin Reichert allerdings seine Prioritäten. Gerade die individuellen Fehler, die zur „unnötigen Heimniederlage“ im Derby vor fünf Tagen geführt haben, haben den Trainer der „Hawks“ arg gewurmt. „Ich weiß, dass die Mannschaft selbst am meisten daran zu knabbern hatte, gerade nach solch einem guten Anfangsdrittel mit einer 3:0-Führung.“

    Doch sind die Augen in Haßfurt längst wieder nach vorne gerichtet. „Wir werden jedenfalls wieder alles geben“, kündigt Reichert „harte Gegenwehr“ an. Er hofft, dass ihm erneut ein paar zuletzt noch erkrankte und beruflich verhinderte Spieler zur Verfügung stehen, um mehr Alternativen zu haben. „Dann“, gibt er sich „vorsichtig optimistisch“, wäre eine Wiederholung des Haßfurter 8:6-Derbysieges im „Icedome“ vom 5. Januar „keine Utopie“.

    Und auch aus der letzten Begegnung der Kreisstadtpuckjäger soll etwas Zählbares mit nach Hause gebracht werden. „Ich hoffe mehr, als beim letzten Mal“, verweist Martin Reichert auf die äußerst knappe 3:4-Niederlage in Amberg, die immerhin einen Punkt einbrachte. Außerdem hatte der damals kleine ESC-Kader doch arge Lücken. Da die zuletzt wiedererstarkten „Wild Lions“ ihre letzten vier Heimspiele gewonnen haben, könnte es zum Abschluss der Runde jedoch nochmals einen ganz heißen Tanz geben.

    Aufgebot ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Marco Hildenbrand, Stahl, Marx – Kurz, Kinereisch, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer (?), Dietrich, Stach, Breyer, Vollert.

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