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    KEGELN 2. BUNDESLIGA NORD / MITTE MÄNNER

    Deutliche Klatsche in der Pfalz

    Marco Endres holte zwar den Mannschaftspunkt für Zeil, insgesamt war beim 1:7 in Kaiserslautern aber nichts zu holen. Foto: Ralf Naumann

    Kegeln (ös)

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

    FSV Erlangen Bruck – SKC Weiden 3:5
    RW Hirschau – KSC Hainstadt 8:0
    TSG Kaiserslautern – Gut Holz Zeil 7:1
    ESV Schweinfurt – Nibelungen Lorsch II 7:1
    Victoria Bamberg II – TSV Großbardorf 4:4

    1. (1.) TSV Großbardorf 7 35.5 13 : 1
    2. (2.) RW Hirschau 7 41 12 : 2
    3. (6.) SKC Weiden 7 28 8 : 6
    4. (7.) TSG Kaiserslautern 7 31 7 : 7
    5. (3.) FSV Erlangen Bruck 7 27.5 7 : 7
    6. (4.) Gut Holz Zeil 7 30 6 : 8
    7. (5.) KSC Hainstadt 7 25 6 : 8
    8. (9.) ESV Schweinfurt 7 24 5 : 9
    9. (8.) Nibelungen Lorsch II 7 17 4 : 10
    10. (10.) Victoria Bamberg II 7 21 2 : 12

    TSG Kaiserslautern – Gut Holz Zeil 7:1. Die vierte Auswärtspartie führte die Zeiler Bundesligakegler erstmals nach Kaiserslautern. Die Reise in die Pfalz wird allerdings nicht in guten Erinnerungen bleiben, denn Zeil kassierte eine deutliche 1:7-Klatsche.

    Gelungener Start

    Im Starterpaar wollte Zeil die Gastgeber gleich mächtig unter Druck setzen. Nach den ersten 60 Wurf schien die Rechnung aufzugehen. Holger Jahn führte mit 2:0 Satzpunkten und 25 Kegeln Vorsprung. Auch Marco Endres lag beim Stand von 1:1 und 19 Holz Führung zu diesem Zeitpunkt voll im Soll. Doch der eingewechselte Hantke kam auf Seiten der TSG immer besser zurecht und drehte die Partie noch knapp mit 2:2 und 568:563 zu Gunsten der Gastgeber. Endres dagegen holte, ebenfalls bei Satzgleichstand, den Mannschaftspunkt mit 573:544 Holz. Damit stand auf der Anzeigetafel ein 3:1 für Zeil.

    In der Mittelachse sollten Kapitän Olaf Pfaller und Marcus Werner die Partie solange wie möglich offen halten. Pfaller tat sich allerdings schwer. Mit mäßigen 272 Holz überließ er die ersten beiden Sätze seinem Gegner und sah sich bereits mit 29 Holz in Rückstand. Auf den anderen Bahnen erkämpfte sich Marcus Werner mit bärenstarken 316:308 einen 2:0-Vorsprung. Werners Gegenspieler steigerte sich weiter und erzielte mit hervorragenden 631 die zweitbeste Einzelleistung dieser Partie. Der Zeiler musste am Ende neidlos die bessere Tagesform seines Gegners anerkennen. Pfaller zeigte im zweiten Teil seiner Partie sein Können. Mit 304 Kegeln (gesamt 576) musste auch er den Hausherren den Punkt sowie 23 Holz überlassen.

    Bastian Hopp bekam mit dem Kapitän der Lauterer, Sebastian Peter, einen harten Brocken geliefert. Auch Patrick Löhrs Gegenspieler zeigte seine Heimstärke. Hopp unterlag mit 134:149, Löhr gar mit 128:165. Doch noch hatte Zeil Hoffnung, jedoch war nach dem nächsten Satz die Messe endgültig gelesen. Hopp bekam nichts auf die Bahn und lieferte nur schwache 118 Kegel ab. Dies nutzte Lauterns Kapitän brutal aus und machte mit 162 den Sack zu. Auch bei Patrick Löhr legte Kappler den Deckel drauf und entschied 161:137 die Partie vorzeitig.

    Brauchbares Ergebnis

    Hopp zeigte in den Schlussdurchgängen sein wahres Können und erzielte hervorragende 314, so dass am Ende mit 566 noch ein einigermaßen brauchbares Ergebnis zustande kam. Allerdings blieb er hinter den 628 seines Gegners klar zurück. Patrick Löhr wurde nach 90 Wurf durch Christian Kager ersetzt. Beide kamen bei lediglich 534 Holz kräftig unter die Räder.

    Christian Engel/Marcus Stephan – Holger Jahn 2:2 (568:563), Lukas Hantke – Marco Endres 2:2 (544:573), Pascal Nikiel – Olaf Pfaller 3:1 (599:576), Alexander Schöpe – Marcus Werner 2:2 (631:606), Sebastian Peter – Bastian Hopp 3:1 (628: 566), Pascal Kappler – Patrick Löhr/Christian Kager 4:0 (633:534).

    ös

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