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    EISHOCKEY: VERZAHNUNGSRUNDE GRUPPE C

    Glanztage für den Strohhalm

    Mit den Partien in Schongau (Freitag) und gegen Kempten (Sonntag) beginnt für die Haßfurter „Hawks” die zweite Halbzeit in der Verzahnungsrunde. Trainer Martin Reichert schwört seine Mannschaft auf ein heißes Wochenende ein. Foto: Ralf Naumann

    EA Schongau – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr, Eissportzentrum) ESC Haßfurt – ESC Kempten (Sonntag, 18.30 Uhr, Stadion am Großen Anger)

    Zum Rückrundenstart der Verzahnungsrunde bekommen es die Haßfurter „Hawks“ (8./0) wieder mit dem Auftakt-Duo zu tun. Und erneut gilt: sowohl die Auswärtspartie am Freitagabend bei Spitzenreiter EA Schongau (1./18), wie auch das Heimspiel gegen den ESC Kempten (6./9), haben es in sich. „Wir brauchen sicher wieder zwei Glanztage, um zu bestehen“, erwartet Haßfurts Trainer Martin Reichert zwei heiße Duelle.

    Vor allem vor den oberbayerischen „Mammuts“ hat er „großen Respekt.“ Kein Wunder, denn die Oberbayern befinden sich seit dem Auftakt in sportlich glänzender Verfassung und sind sicher auf Revanche aus. Eine ihrer zwei (sportlichen) Niederlagen kassierte der Bayernligist am ersten Spieltag schließlich im Stadion Am Großen Anger, als sich die „Hawks“ knapp mit 5:4 durchsetzten.

    Doch nach dieser Partie, die im Anschluss mit 5:0 gewertet wurde, fuhren die Schongauer vier „Dreier“ in Serie ein. Einzig in Geretsried setzte es eine 3:7-Niederlage. Zuletzt aber unterstrich der Bayernligist, der momentan auf dem besten Wege ist, die Klasse zu halten, seine Ambitionen mit einem deutlichen 8:1 über den Haßfurter Sonntagsgegner Kempten.

    Auswärtspunkte sind Pflicht

    Martin Reichert ist bewusst, dass seine „Hawks“, wenn der Traum vom Aufstieg so lange wie möglich erhalten bleiben soll, auch auswärts punkten müssten: „Aber wir müssen auch realistisch bleiben: Schongau ist für uns schon eine verdammt harte Nuss, an der sich in deren Stadion bislang Dorfen, Vilshofen und Kempten schon die Zähne ausgebissen haben“, verweist er auf die jeweiligen Kantersiege, bei denen die Zuschauer 29 eigene Treffer bejubeln durften und lediglich sechs der Gegner sahen. „Wir geben wieder unser Bestes und sehen, was am Ende dabei herausspringt“, will er keine weiteren Prognosen abgeben.

    Heimstärke zeigen

    Dagegen stuft er einen Sieg gegen die „Sharks“ aus Kempten in die Kategorie „Pflicht“ ein, „wenn wir weiter im Aufstiegsrennen dabei sein wollen. Bislang haben wir uns vor unseren Fans keine Blöße gegeben, dies soll auch am Sonntag so ein“, erhofft sich Reichert wenige Tage nach seinem 55. Geburtstag im vierten Heimspiel der Verzahnungsrunde den vierten „Dreier“ und somit ein nachträgliches Geschenk.

    Dabei geht es zudem ebenso um Wiedergutmachung, schließlich gingen die Haßbergler trotz dreimaliger Führung im ersten Aufeinandertreffen am Ende leer aus. „Da haben wir leider zu viele Fehler gemacht“, räumte Reichert nach dem 7:10 im Allgäu ein und hofft, dass dies in dieser Form „nicht noch einmal passieren“ werde.

    Wie der ESC aus Haßfurt darf sich auch der ESC aus Kempten, der neben drei Siegen ebenso bereits vier Niederlagen auf seinem Konto hat, eigentlich keinen Ausrutscher mehr erlauben, um noch Anschluss an die entscheidenden drei Plätze für den Aufstieg beziehungsweise den Klassenerhalt zu halten.

    Viele Fragezeichen im Kader

    Wer von den zuletzt verletzten, kranken und beruflich eingespannten Spielern wieder zur Verfügung steht, wird sich erst bis kurz vor dem jeweiligen Beginn der Partien zeigen. David Franek ist zumindest für die Partie in Schongau aufgrund einer Erkrankung nicht einsatzfähig.

    Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand (?), Ribarik, Marx, Rambacher, Bates – Kurz (?), Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer (?), Dietrich, Stach (?), Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert (?).

    Von Ralf Naumann

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