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    ELTMANN

    Die Spitze ist wieder im Blick

    Kraftvoll schmettert Eltmanns Sven Kellermann den Ball quasi durch den Delitzscher Tom Pietzonka hindurch. Mit dem 3:1-A... Foto: Frank Heumann

    Volleyball

    2. Bundesliga Süd, Männer

     

    L.E. Volleys – TGM Mainz-Gonsenheim 1:3  
    TSV Grafing – SV Fellbach 3:2  
    GSVE Delitzsch – O. Volleys Eltmann 1:3  
    SSC Karlsruhe – TG Rüsselsheim II 3:1  
    TSV Unterhaching II – SV Schwaig 0:3  

     

     

    1. (1.) SV Schwaig 18 14 4 48 : 17 43  
    2. (2.) TSV Grafing 18 16 2 49 : 21 42  
    3. (4.) O. Volleys Eltmann 18 14 4 43 : 23 39  
    4. (3.) TG Rüsselsheim II 18 12 6 44 : 26 37  
    5. (8.) TGM Mainz-Gonsenheim 19 11 8 40 : 35 33  
    6. (5.) FT Freiburg 18 10 8 38 : 30 32  
    7. (6.) SV Fellbach 18 11 7 37 : 29 32  
    8. (7.) TV/DJK Hammelburg 18 12 6 39 : 33 30  
    9. (9.) SSC Karlsruhe 20 9 11 36 : 39 30  
    10. (10.) TSV Unterhaching II 18 8 10 34 : 35 25  
    11. (11.) GSVE Delitzsch 20 8 12 32 : 45 21  
    12. (12.) VI Frankfurt 20 4 16 29 : 52 17  
    13. (13.) L.E. Volleys 20 3 17 27 : 53 15  
    14. (14.) VYS Friedrichshafen 21 0 21 5 : 63 0  

     

    GSVE Delitzsch – VC Eltmann 1:3 (30:28, 21:25, 21:25, 22:25)

    Zurück auf Platz 3 und die Tabellenspitze wieder im Blick: der VC Eltmann hat mit dem 3:1-Sieg in Delitzsch ein erfolgreiches Faschingswochenende hinter sich gebracht.

    Die kampfbetonte Begegnung stand unter dem Vorzeichen, dass sie durch beide Teams als eine Art „Endspiel“ – allerdings unter umgekehrten Vorzeichen – angesehen wurde.

    Im ersten Satz war es durchgehend eng, keine Mannschaft konnte sich absetzen, meist lagen aber die Eltmanner knapp vorne. Erst nach dem 16:16 gingen die Hausherren erstmals in Führung, nachdem der Ball über dem Oshino-Feld die Decke berührt hatte. Wenig später gab es sogar eine Dreipunkteführung für Delitzsch (23:20), kurz darauf vergaben die Sachsen ihren ersten Satzball.

    Nun begann ein Zitterspiel, Eltmann gelang der Ausgleich und Delitzsch die erneute Führung – so verlief die Partie bis zum 28:28. Dann gelangen den Gastgebern doch noch die beiden Punkte zum Satzerfolg.

    Im zweiten Satz legte Eltmann zunächst eine Schippe drauf. Durch mehrere erfolgreiche Dreierblockaktionen schraubten die Unterfranken ihre Führung von 8:4 bis auf 14:5 und schienen sicher auf der Erfolgsspur. Doch Delitzsch steckte nicht auf, fand in die Partie zurück und verkürzte auf 18:20, was Milan Maric zu einer Auszeit bewog.

    Nach dem 18:21 war Eltmann wieder im Aufwind, erhöhte auf 18:22. Aber erst ein technischer Fehler der Gastgeber führte nach einem hochklassigen Ballwechsel letztlich zum Satzgewinn für Eltmann (21:25).

    Satz Nr. 3 brachte erneut anfangs ein „totes Rennen“ bis zum 13:13. Dann drückte der VCE aufs Pedal, kam durch Strobels Aufschlag erstmals zu einer Vier-Punkte-Führung (13:17), doch der GSVE holte erneut zwei Punkte in Folge. Sven Kellermann durchbrach die Serie mit dem 15:18, doch wenige Minuten später jubelte Delitzsch über das 20:20. Eltmann riss sich jedoch am Riemen, mehr als der Anschluss zum 21:23 war für die Hausherren nicht mehr drin, der VCE holte sich Satz 3 erneut mit 25:21.

    Auch in Satz Nr. 4 spiegelte sich das Tabellenbild – es spielte immerhin der Elfte gegen den Vierten – nicht wider. Es blieb eng und spannend. Nach dem 15:16 und der zweiten technischen Auszeit der Eltmanner, wurde es hektisch: Nach dem 18:18 touchierte der Ball die Decke, Eltmann kam zum 18:19, es hagelte lautstarke Proteste gegen die Schiedsrichter und gegen Eltmanns Merten Krüger, der sich die gelbe Karte einhandelte. Kurz darauf gab es auch Gelb gegen den aufbrausenden Delitzscher Trainer Pietzonka, und das Schiedsrichtergespann hatte es sich bei den Einheimischen endgültig verscherzt.

    Doch zurück zum Sportlichen: In der Endphase des vierten Satzes brachte Mircea Peta die Eltmanner mit 22:20 und kurz darauf mit 32:21 nach vorne. Delitzsch kämpfte weiter, kam erneut auf 22:23 heran und versuchte, den Satz durch eine erneute Auszeit zu drehen. Doch diese brachte nicht den erhofften Erfolg, Eltmann brachte auch den vierten Durchgang mit 25:22 nach Hause.

    Trotz einiger diskussionswürdiger Entscheidungen zeigte das Referee-Gespann viel Geduld, ließ mit sich diskutieren, was von Zuschauern als Schwäche gewertet wurde, die Kritik kam allerdings von beiden Seiten. Ein Teil der Delitzscher Fans hatte neben den Unparteiischen auch Merten Krüger als Angriffspunkt ausgemacht, was ihm bei der nachfolgenden MVP-Ehrung Pfiffe einbrachte.

    VC Eltmann: Kessel, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Nürnberger, Kellermann, Späth, Bibrack, Strobel.

    Rolf Müller

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