• aktualisiert:

    EISHOCKEY, LANDESLIGA GR. 1

    Hartmann fordert zweimal Vollgas

    Tor für Haßfurt. Timo Zürcher und Jan Trübenekr wollen auch am Wochenende möglichst oft jubeln. Foto: Ralf Naumann

    ERSC Amberg – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr, Eishalle Amberg)

    ESC Haßfurt – SE Freising (Sonntag, 18.30 Uhr, Stadion Am Großen Anger)

    Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ab Mitte Januar ist perfekt. Druck, weitere Punkte einfahren zu müssen, ist kurz vor den Festtagen demnach nicht mehr vorhanden. Gleichwohl wollen die Haßfurter „Hawks“ (1./41) in den letzten beiden Partien im Jahr 2019 ihre Erfolgsgeschichte weiter schreiben. Vor allem im Heimspiel am Sonntagabend gegen die SE Freising (10./16). Und beim Auftritt bei Verfolger ERSC Amberg (2./39) sollen laut Volker Hartmann „auch keine vorweihnachtlichen Geschenke“ verteilt werden.

    Dem Haßfurter Trainer ist bewusst, welche Aufgabe auf die Kreisstädter am Freitagabend zukommt. „Amberg ist für mich, was ich schon vor Saisonbeginn gesagt habe, der absolute Ligafavorit. Wir haben das erste Aufeinandertreffen knapp mit 6:5 gewonnen, was aber rein gar nichts zu sagen hat“, rechnet er mit einem „Sturmlauf der Gastgeber vor vielen Zuschauern. Ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass meine Jungs nicht nur an, sondern vermutlich über ihren Grenzen gehen müssen, um zu bestehen.“

    „Hawks“ wollen vorne bleiben

    Und warum? „Amberg kann mit einem Sieg gegen uns schon die Tabellenspitze übernehmen. Das wäre sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk für ihre Fans. Doch“, gibt sich Hartmann respektvoll, aber kämpferisch: „Wir wollen natürlich ebenso an der Spitze bleiben, um auch während der Festtage die Liga anzuführen.“

    Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Oberpfälzer zwar zwei Punkte hinter Haßfurt liegen, dafür aber auch zwei Partien in Rückstand sind. Die enorm heimstarke Mannschaft von Trainer Dan Heilmann, die lediglich gegen Bayreuth (5:6 nach Verlängerung) den Kürzeren zog, ist also im Vorteil.

    Wenn die nach wie vor beste Verteidigung der Liga (Amberg, lediglich 37 Gegentreffer) auf den weiterhin besten Angriff (Haßfurt, bereits 131 Tore) trifft, dann dürfen sich alle Beteiligten wie im Hinspiel sowie im Vorjahr auf eine packende Begegnung freuen: die „Wild Lions“ behielten damals knapp mit 5:4 die Oberhand.

    „Ganz klar einen weiteren Dreier“ fordert Hartmann dagegen beim vorletzten Saisonheimspiel am späten Sonntagnachmittag gegen die „Black Bears“ der SE Freising, für die das Thema „Play-off“ bereits seit längerer Zeit keines mehr ist. Ihren einzigen Auswärtserfolg feierten die Münchener Vorstädter in Trostberg. Doch trotz des deutlichen 10:2-Erfolgs im Hinspiel warnt Volker Hartmann vor Überheblichkeit: „Eigentlich können wir uns nur selbst schlagen. Ich erwarte deshalb, dass der Gegner so ernst genommen wird, als stünde er direkt hinter uns. Ich habe kurz vor Weihnachten keine Lust auf eine böse Überraschung“, schwört der Bayreuther seine Mannschaft deshalb ein, noch einmal „alles für den Heimsieg“ zu geben. „Danach“, verweist er auf die zweiwöchige Pause“ bis zum 5. Januar 2020 „können sie ja ihre Füße mal längere Zeit hochlegen“.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!