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    SCHIEßEN

    Auch eine Wespe konnte Ender nicht stoppen

    Weder ein Wespenstich, noch eine anfangs defekte Luftpistole hinderten die Unterthereserin Wiltrud Ender am Start bei de... Foto: Rudi Ender

    Einen Wettbewerb unter kuriosen Umständen hat Wiltrud Ender vom Schützenverein Hubertus Untertheres hinter sich gebracht. Bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Luftpistole Damen IV wurde sie zunächst von einer Wespe gestochen, bevor ein Defekt an ihrer Waffe ihren Start hinauszögerte. Dennoch ließ sich die Pistolenschützin nicht beirren, Platz zehn unter 25 Konkurrentinnen bezeugt ihre guten Nerven.

    Gut vorbereitet betrat die Unterthereserin Ender eine Stunde vor dem Start die Olympiaschießanlage, und wurde gleich von einem Wespenstich „schmerzhaft“ begrüßt. Anstelle einer Salbe behalf sich Ender mit einer Zwiebel gegen die Schwellung und die Schmerzen.

    Der Hallensprecher startete den Wettbewerb und Wiltrud Ender entfernte die Sicherung an ihrer Luftpistole. Sofort merkte sie, dass sich die komplette Kartusche entleerte, auch die Ersatzkartusche wies einen defekten Dichtungsring auf. Die Standaufsicht erlaubte eine Reparatur durch die anwesende Herstellerfirma. Nur acht Minuten später konnte Wiltrud Ender den bereits laufenden Wettkampf fortsetzten.

    Mit starken Nerven ausgestattet, trotzt Wiltrud Ender den widrigen Umständen und konnte sich mit 351 Ringen auf dem zehnten Rang platzieren.

    Bearbeitet von Matthias Lewin

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