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    EISHOCKEY TESTSPIEL

    Derbysieg gegen bissige „Wölfe“

    Riesenmöglichkeit für Haßfurts David Franek (links), der fast wie beim Penalty völlig alleine auf das Kissinger Gehäuse ... Foto: Ralf Naumann

    ESC Haßfurt – EC Bad Kissingen 4:3 n. P (1:2, 0:0, 2:1)

    Da waren sich am Freitag wohl alle der 342 Zuschauer – darunter auch viele Spieler der Schweinfurter „Mighty Dogs – im Haßfurter Eisstadion einig: Das macht Lust auf mehr. Nicht nur, weil die „Hawks“ gegen den klassenhöheren Lokalrivalen SC Bad Kissingen knapp mit 4:3 die Oberhand behielten. Beeindruckt hat auch die Art und Weise, wie die Mannschaft von Trainer Martin Reichert nach einer intensiven und anstrengenden ersten Trainingswoche ihren ersten Test bestritt.

    „Es hat Spaß gemacht. Die Jungs haben sich gut bewegt“, lautete das erste Fazit des 53-Jährigen, nachdem Jan Trübenekr, der zuvor für die beiden Ausgleichstreffer zum 1:1 (14.) und 2:2 (54.) gesorgt hatte, Garant für den 4:3-Erfolg war. Immerhin traf der junge Tscheche als einziger Schütze beim Penaltyschießen.

    Doch der Reihe nach. Insgesamt verlief die schwungvolle Partie vom ersten Bully an sehr umkämpft. „Es war halt ein Derby. Das ist kein reines Freundschaftsspiel“, kam für Reichert die teilweise hitzige Auseinandersetzung zwischen „Hawks“ und den „qualitativ hochwertigen“ und sehr motivierten Kissinger „Wölfen“ nicht überraschend. Mächtig zu tun hatten dabei ebenso die drei zum Einsatz gekommenen Torhüter. Sowohl der Neu-Kissinger Benni Dirksen sowie die Haßfurter Martin Hildenbrand und Timo Jung waren stets gut beschäftigt.

    Natürlich waren die zahlenmäßig unterlegenen Gäste sichtlich bemüht, als Bayernliga-Aufsteiger das Eis als Sieger zu verlassen. Doch der Landesligist, der bis auf Michal Babkovic, Georg Lang, Max Zösch und Lucas-Andreas Thebus komplett war, hielt bis zum Ende dagegen. Und hätte die Partie beinahe schon in der regulären Spielzeit gewonnen, nachdem David Franek bei einer doppelten Überzahl nach einer toll herausgespielten Kombination zum 3:2 erfolgreich war (58.). Erst Anton Seewald rettete die Kurstädter mit dem Überzahltreffer zum 3:3-Ausgleich 36 Sekunden vor der Schlusssirene in die „Overtime“.

    ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Kinereisch, Trübenekr, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Kratschmer, Breyer, Vollert Schiedsrichter: Laudenbach, M. Reitz. Zuschauer: 342. Tore: 0:1 (6.) Eirenschmalz (Zimmer, Nold), 1:1 (14.) Trübenekr (Sramek), 1:2 (15.) Zimmer (Nemirowsky), 2:2 (54.) Trübenekr (Kinereisch, Sramek), 3:2 (58.) Franek (Hora, Sramek) 5-3, 3:3 (60.) Seewald (Freibergs) 4-5. Strafzeiten: Haßfurt 18/Bad Kissingen 20.

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