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    EISHOCKEY: VERZAHNUNGSRUNDE GRUPPE C

    Inoffiziell auf Rang vier

    In die Zange genommen: Haßfurts Kapitän Christian Dietrich (Mitte) wird zwischen den Kemptenern Allesandro Feldmeier und... Foto: Ralf Naumann

    Nachdem sie spätestens am kommenden Wochenende in der offiziellen Tabelle des Bayerischen Eisportverbandes (BEV) wieder mit null Punkten ganz am Tabellenende geführt werden und somit in der Gruppe B der Verzahnungsrunde keine Rolle spielen, dürfen sich die Haßfurter „Hawks“ immerhin über die inoffizielle „Rangliste“ freuen. Mit 14 Zählern (63:50 Tore) liegen sie darin auf Platz vier. Im Heimspiel gegen den ESC Kempten holten sich die Kreisstädter einen weiteren wichtigen „Dreier“.

    Forderungen erfüllt

    Zwei Tage nach dem ersten Auswärtserfolg bei Spitzenreiter Schongau legten die Haßfurter am Sonntagabend eindrucksvoll nach und scheiterten beim 9:2-Kantersieg nur knapp am dritten zweistelligen Heimsieg in Folge. Dass Trainer Martin Reichert einen weiteren Erfolg erwartet und diesen vor dem Beginn auch nochmals gefordert hat, ist die eine Sache. Diesen „Wunsch“ gerecht umzusetzen, steht aber auf einem anderen Blatt. Doch die „Hawks“ hörten auf ihren Trainer. „Es war klar nicht damit zu rechnen, dass wir die Partie so deutlich für uns entscheiden“, sagte Reichert.

    Mit ein Grund für die gelungene Revanche nach der 7:10-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen war sicher die personelle Situation der Allgäuer, die auf ihren beiden Kontingentspieler verzichten mussten. „Fünf Punkte in zwei Partien. Viel besser geht es nicht“, zog Reichert ein positives Fazit des Wochenendes

    Dreifacher Babkovic

    Michal Babkovic, bereits in der „Alpen-Solar-Arena“ dreifacher Torschütze, trug erneut mit einem „Dreierpack“ maßgeblich zum Erfolg bei. Mit einem verwandelten Penalty eröffnete der 29-jährige Slowake den Torreigen, während David Franek via Abstauber später auf 2:0 erhöhte. Erst beim Stand von 5:0 verkürzte Patrick Weigant im Mitteldrittel auf 5:1. Und auch während der letzten 20 Minuten waren überwiegend die „Hawks“ am Drücker. Daniel Hora, Fabian Vollert, Michal Babkovic sowie Philipp Bates schraubten das Ergebnis auf 9:1 in die Höhe, ehe Kevin Steiner noch der zweite Treffer für Kempten gelang.

    Das Bemühen um einen weiteren zweistelligen Erfolg war zwar vorhanden, doch der zehnte Treffer wollte trotz Überzahl nicht mehr fallen.

    Viel Arbeit hatten derweil die Unparteiischen im Schlussabschnitt. Während es auf Haßfurter Seite immerhin noch acht der insgesamt 16 Strafzeiten hagelte, wurden sechs Kemptener Spieler in die Kühlbox geschickt. Zumeist handelte es sich dabei um „zwischenmenschliche“ Auseinandersetzungen.

    Viel Platz auf dem Eis

    Bei der Schlusssirene sahen vier „Sharks“ und zwei „Hawks“ gleichzeitig von außerhalb zu. „Das passiert im Eishockey, wenn eine Mannschaft kommt, die sich mehr erwartet hat. Das war jetzt nichts Schlimmes“, wollte Reichert die Nickligkeiten nicht überbewerten. Er freute sich vielmehr über einen „weiteren kleinen Schritt in die richtige Richtung.“

    Unterstützung bekam er von Max Hildenbrand: „Noch haben wir offiziell zwar null Punkte, aber mit inoffiziell 14 schaut es ganz gut aus.“ Der vierte Heimdreier sei trotz der personellen Schwächung der Gäste jedenfalls gerecht. „Wir haben gut gekämpft und es uns im Großen und Ganzen verdient, zu gewinnen“, machte der Verteidiger deutlich.

    Die Statistik des Spiels

    Eishockey, Verzahnungsrunde Gr. C ESC Haßfurt – ESC Kempten 9:2 (2:0, 3:1, 4:1) ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Marx, Rambacher, Bates – Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert. Schiedsrichter: Sintenis – Voit, Weinzierl. Zuschauer: 422. Tore: 1:0 (12.) Babkovic (Penalty), 2:0 (16.) Franek (Babkovic, Breyer) 5-4, 3:0 (21.) Babkovic, 4:0 (26.) Hora (Sramek) 5-4, 5:0 (30.) Lang, 5:1 (31.) Weigant (Pichler), 6:1 (42.) Hora, 7:1 (46.) Vollert (Hora, Trübenekr), 8:1 (49.) Babkovic (Ribarik), 9:1 (50.) Bates (Dietrich, Breyer), 9:2 (54.) Steiner (Oppenberger, Weigant), Strafzeiten: Haßfurt 16/Kempten 26.

    Von Ralf Naumann

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