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    Eltmann erwartet heftige Gegenwehr

    Mit einem Sieg in Delitzsch möchten Sven Kellermann und der VC Eltmann ihre Aufstiegshoffnungen am Leben erhalten. Foto: Frank Heumann

    Volleyball (ROM)

    2. Bundesliga Süd Männer GSVE Delitzsch – VC Eltmann (Samstag, 20 Uhr)

    Mit dem jüngsten Sieg in Friedrichshafen hat der VC Eltmann seine Mini-Krise beendet und das Spitzentrio der zweiten Liga wieder im Blick – einen Zähler beträgt der Rückstand aktuell. Eine andere Art von Druck verspürt da schon der GSVE Delitzsch. Der steht nach der 0:3-Niederlage in Schwaig nämlich mit dem Rücken zur Wand, da es heuer zwei Absteiger geben könnte. Trotz der 21 eingespielten Zähler belegen die Delitzscher aktuell einen der gefährdeten Ränge.

    GSVE-Trainer Frank Pietzonka möchte aus diesem Dilemma raus, und so wird den Eltmannern wie bereits im letzten Spiel der Vorsaison ein hoch motivierter Gegner gegenüberstehen. Besonders der 2,12-Meter-Mittelblocker Lukas Maase sowie der Ex-Schwaiger Ilja Büschel dürften Gefahren für die Wallburgstädter darstellen. Auch Paul Lohrisch ist, wenn in Hochform, einer, der den Gegner ordentlich unter Druck setzen kann – ebenso wie der sprunggewaltige Benedikt Bauer.

    Das Eltmanner Team von Milan Maric erhofft sich am Faschings-Samstag eine faire Begegnung wie in den Vorjahren. Der Coach bezeichnete unabhängig vom Tabellenstand den GSVE als eine spielerisch unangenehme Mannschaft, die stets mit der Einstellung „alles oder nichts“ in ein Punktspiel gehe. Vor der Niederlage in Schwaig hatte der GSVE drei Tie-Break-Spiele in Folge und der 3:2-Heimsieg gegen Rüsselsheim sollte die Gefährlichkeit der Nordsachsen unterstreichen.

    Für den VC Eltmann komme es auch darauf an, in die Erfolgsspur zurückzufinden, so Maric weiter. Er hofft, auch die derzeit noch leicht angeschlagenen Spieler einsetzen zu können, um mit der stärksten Formation in Sachsen anzutreten. Die Mannschaftsaussprache nach den Niederlagen gegen Rüsselsheim und Schwaig hatte vor Wochenfrist ja zumindest gefruchtet.

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