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    EISHOCKEY VERZAHNUNGSRUNDE

    Drei Minuten zum Vergessen

    Dicke Luft vor dem Schweinfurter Gehäuse: Doch konnten die „Hawks“ daraus kein Kapital schlagen. Mit 2:5 unterlagen die ... Foto: Marion Wetterich

    Bayernliga Zwischenrunde Gruppe C

    EV Moosburg – EC Bad Kissingen 2:6
    ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt 5:2

    1. (1.) EC Pfaffenhofen 13 56 : 44 27
    2. (3.) EC Bad Kissingen 13 73 : 48 26
    3. (4.) ERV Schweinfurt 13 56 : 38 26
    4. (2.) EHC Königsbrunn 13 68 : 56 26
    5. (5.) ERSC Amberg 13 47 : 62 17
    6. (6.) ESV Buchloe 13 47 : 61 15
    7. (7.) ESC Haßfurt 13 71 : 87 10
    8. (8.) EV Moosburg 13 46 : 68 9

    Mit einem 5:2-Erfolg gegen den ESC Haßfurt hat sich der ERV Schweinfurt den sechsten Sieg im achten Derby der Saison und damit die inoffizielle unterfränkische Meisterschaft gesichert.

    Ohne ihren erkrankten Trainer Zdenek Vanc, dafür erneut mit Steffen Reiser an der Bande, zeigten die Schweinfurter von Beginn an eine konzentrierte Leistung. „Wir haben die Jungs richtig heiß gemacht, damit wir nicht wie in den zwei Partien zuvor die Anfangsphase verschlafen“, so Reiser. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte. Denn bereits in der 4. Minute nutzten die Gastgeber das erste Powerplay durch Michele Amrhein zur Führung. Diese baute der erneut auffällige Stephan Trolda nach präzisem Zuspiel von Dion Campbell in der 10. Minute aus.

    „Schweinfurt hat in den ersten zehn Minute extrem gedrückt. Danach waren wir die meiste Zeit gleichwertig“, hatte Gäste-Trainer Martin Reichert „keine überragenden Schweinfurter“ gesehen. Und in der Tat kamen seine Schützlinge ab der Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und durch Michael Breyer nicht unverdient zum Anschlusstreffer (14.), auch wenn dessen Schuss abgefälscht war und etwas glücklich ins Tor trudelte. Als die Gäste kurz nach Beginn des Mitteldrittels sogar durch einen verwandelten Penalty von Breyer zum Ausgleich kamen, hätte sich den knapp 1600 Besuchern im gut gefüllten Schweinfurter Icedome sogar nochmal ein richtig enges Derby bieten können.

    Doch die Schweinfurter verloren durch diesen Gegentreffer nicht den Kopf, sondern schlugen zurück und entschieden die Partie binnen zwei Minuten und 48 Sekunden. Zunächst brachte Mathias Kohl nach feinem Zuspiel von Amrhein die Hausherren aus kurzer Distanz wieder in Front (29.), dann sorgte Kevin Marquardt mit dem schönsten Treffer des Abends nach einer Kombination über Marek Proks und Campbell per Schuss in den Winkel für die Vorentscheidung.

    Proks selbst stellte in Überzahl den Endstand her, den die Mighty Dogs im Schlussdrittel lediglich verwalteten. „Das letzte Drittel hat mir nicht geschmeckt. Wir haben nachgelassen, waren zu weit weg von den Leuten“, so ein sonst weitgehend zufriedener Steffen Reiser.

    Die Statistik des Spiels

    Eishockey: Verzahnungsrunde ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt 5:2 (2:1, 3:1, 0:0) Schweinfurt: Dirksen – Knaup, Schäfer, Kleider, Adam, Faust, Köder – Proks, Campbell, Marquardt, Zajic, Amrhein, Kohl, Trolda, Manger, Heckenberger. Haßfurt: Tscherepanow – Hora, Hildenbrand, Thebus, Marx – Sramek, Trübenekr, Lang, Babkovic, Breyer, Franek, Stahl, Kinereisch, Stach. Tore: 1:0 (4.) Amrhein (Zajic, Kohl 5-4), 2:0 (10.) Trolda (Campbell, Schäfer), 2:1 (14.) Breyer (Franek, Kinereisch 5-4), 2:2 (25.) Breyer (P), 3:2 (29.) Kohl (Amrhein), 4:2 (30.) Marquardt (Campbell, Proks), 5:2 (32.) Proks (Knaup, Campbell 5-4). Strafminuten: 10/12 + 10 Franek. Schiedsrichter: Wittmann. Linesmen: Garmeier/Schlesinger. Zuschauer: 1573.

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