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    Berlin

    Hertha könnte auf Zuschauer bis Ende Oktober verzichten

    Olympiastadion       -  Um auf eine schwarze Null zu kommen, müssten mindestens 15.000 Zuschauer ins Stadion kommen, laut clubinterner Hertha-Rechnung.
    Um auf eine schwarze Null zu kommen, müssten mindestens 15.000 Zuschauer ins Stadion kommen, laut clubinterner Hertha-Rechnung. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

    Grund dafür sind die Maßnahmen in Berlin, wonach unter anderem eine Obergrenze von 5000 Personen für Großveranstaltungen bis zum 24. Oktober gilt. „Zu wenig für Hertha BSC”, schrieb das Blatt.

    Die Kosten seien dann zu hoch. Sollte die Zahl der möglichen Zuschauer angehoben werden, könnte sich das ändern. Um auf eine schwarze Null zu kommen, müssten mindestens 15.000 Zuschauer kommen, hieß in der „BamS” laut einer clubinternen Hertha-Rechnung.

    Die Erstfassung des Hygiene- und Sicherheitskonzepts des Fußball-Bundesligisten soll in dieser Woche vorliegen. Demnach sei das Ziel, trotz Coronavirus-Pandemie weit mehr als 15.000 Zuschauer in das Olympiastadion zu bekommen.

    Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia wird in der Bundesliga zwei Heimspiele bis Ende Oktober bestreiten. Am zweiten Spieltag der erst Mitte September beginnenden Saison ist Eintracht Frankfurt zu Gast, am vierten Spieltag Rückkehrer VfB Stuttgart.

    Herthas Stadtrivale 1. FC Union war mit seinem Vorhaben bereits gescheitert, mit Vollauslastung in die neue Spielzeit zu starten. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga war am Dienstag indes mehrheitlich beschlossen worden, für den Fall einer Fan-Rückkehr Alkohol nicht zu erlauben und die Stehplätze bis zum 31. Oktober zu streichen. Bis zum Jahresende sollen zudem keine Gästetickets verteilt werden und Maßnahmen getroffen werden, die eine Nachverfolgung von Infektionsketten möglich machen. Am ehesten dürfte das über personalisierte Tickets umzusetzen sein.

    © dpa-infocom, dpa:200809-99-97844/2

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