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    FUSSBALL: BAYERNLIGA NORD

    Abtswind mit Schwung ins Auswärtsspiel

    Engagiert: Abtswinds Trainer Mario Schindler. Sterzbach Foto: Jürgen

    Nach Erlangen ist vor Erlangen: Für die Fußballer des TSV Abtswind dreht sich in diesen Sommertagen vieles um die mittelfränkische Universitätsstadt. Nach dem gewonnenen Heimspiel am Mittwoch gegen Erlangen-Bruck tritt die Mannschaft von Trainer Mario Schindler an diesem Samstag beim Aufsteiger ATSV Erlangen an. Es ist das Duell der Landesliga-Meister aus dem Nordwesten und Nordosten. Allerdings sind beide Teams sehr unterschiedlich gestartet. Während die Abtswinder als bislang erfolgreichster Aufsteiger zuletzt den vierten Sieg feierten (den dritten zu Hause), braucht der Gegner dringend Punkte.

    In den ersten sechs Spielen traten die Erlanger viermal auswärts an. Ihr einziger Sieg gelang ihnen auf eigenem Platz gegen Aubstadt. Das war nicht weniger als eine Überraschung, als die Aubstädter – übrigens zu Gast im nächsten Abtswinder Heimspiel – als Zweiter der vorigen Saison auch in dieser Saison als Mitfavorit gelten. So waren die Rhöner auch in diese Runde gestartet, bevor sie gegen den kecken Aufsteiger ihre erste Niederlage kassierten. Im zweiten Heimspiel erzielten die Mittelfranken gegen den Würzburger FV ein achtbares Unentschieden.

    Im Toto-Pokal auf Verbandsebene bewies der Mitaufsteiger schon sein Können, und er warf nach den beiden Landesligisten Weiden und Neudrossenfeld auch den Ligarivalen FC Sand aus dem Wettbewerb. Die recht maue Bilanz der Mittelfranken kann auch täuschen, da sie ein schwieriges Programm zu bewältigen hatten: Sie spielten schon gegen den Zweiten bis Fünften der vergangenen Bayernliga-Saison.

    Erlangens Trainer Shqipran Skeraj – als Spieler einst mit Koblenz und Fürth in der zweiten Bundesliga im Einsatz – weiß höherklassig erfahrene Spieler um sich: die vormaligen Nürnberger Michael Kammermeyer und Ahmet Kulabas, der mit Wacker Burghausen danach in der dritten Liga spielte, und den langjährigen Brucker Hakim Graine. Mit Michael Krämer steht ein früherer Schweinfurter im Aufgebot. Auch Philipp Mandelkow, Siegtorschütze gegen Aubstadt, spielte vor vier Jahren für eine Halbserie beim FC 05. Ihre Mannschaftskameraden von damals: die heutigen Abtswinder Adrian Dußler und Max Hillenbrand.

    Den Schwung jener Schlussphase, als die Abtswinder am Mittwoch ge-gen Erlangen-Bruck die aufziehende Niederlage noch in einen Sieg wandelten, möchte Mario Schindler mit ins Auswärtsspiel nehmen: „Ich bin froh, wie das Spiel gelaufen ist. Wir hatten ein Chancenplus und haben uns sehr viel erarbeitet. Kompliment an die Jungs: Sie haben nicht aufgegeben.“

     

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