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    FUSSBALL: BAYERNLIGA

    Anfangseuphorie ist verflogen

    Abtswinds Trainer Mario Schindler. Foto: Andreas Stöckinger

    Fußball

    Bayernliga Nord Würzburger FV – TSV Abtswind (Samstag, 15 Uhr, Sepp-Endres-Sportanlage)

    Beim TSV Abtswind (9./10) ist die Anfangseuphorie verpufft: Aus den letzten vier Spielen konnten die Kräuterdorf-Fußballer nur noch einen Punkt ergattern. Nun soll im Derby beim Tabellennachbarn Würzburger FV (10./9) die Wende gelingen. TSV-Trainer Mario Schindler ist optimistisch, dass sich alsbald wieder Erfolge einstellen werden. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns“, bekräftigt Schindler. Zunächst stand eine Aufarbeitung der jüngsten Niederlagen an. „Man kann vieles damit erklären, dass wir nicht konzentriert genug waren. So haben wir uns vor den Gegentreffern oftmals binnen Augenblicken mehrere Aussetzer geleistet – und solch eine Fehlerkette wird in der Bayernliga nun mal bestraft“, weiß der 42-Jährige. Vor des Gegners Kasten visierten die Abtswinder darüber hinaus zuletzt gehäuft das Aluminium an.

    Personalsituation entspannt sich

    Immerhin: Personell hat sich das Blatt mittlerweile zum Besseren gewendet. Frank Hartlehnert und Philipp Hummel kamen schon bei der 1:3-Heimpleite gegen Eintracht Bamberg wieder zu Teilzeiteinsätzen. Kapitän Michael Herrmann saß auf der Bank. Am Wochenende kehren noch Christopher Lehmann und Severo Sturm zurück. Die Langzeitverletzten Jonas Wirth, Dominik Schmitt, Roman Hartleb und Shawn Hilgert fehlen allerdings weiterhin.

    Wiedersehen mit Alexandru Dan

    Die Blauen aus Würzburg haben ihren Kader soweit komplett – und „Rückenwind nach dem Überraschungssieg in Großbardorf“, vermutet Schindler, der nach seiner Roten Karte wieder an der Seitenlinie stehen darf: „Vor allem die Offensive des WFV ist sehr gut bestückt.“ Der Ex-Abtswinder Cristian Alexandru Dan wird beruflich bedingt allerdings erst zum Anpfiff an Ort und Stelle sein. „In Würzburg ist es immer schwer zu bestehen“, weiß Schindler und betont: „Doch wir wollen uns nach Möglichkeit schon dort für unser Engagement unter der Woche belohnen.“

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