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    HALLENFUßBALL

    Bergrheinfelder U 19 feiert den Kreistitel

    Der TSV Bergrheinfeld ist neuer Kreismeister im Futsal bei der Jugend U19. Im Sechs-Meter-Schießen besiegte der TSV die SG Eltmann mit 4:3. Beide haben sich als Finalisten des Turniers in Bergrheinfeld für die Bezirksendrunde am 14. Januar in Rottendorf qualifiziert. Im Spiel um Platz drei setzte sich der VfL Volkach im Sechs-Meter-Schießen mit 5:4 gegen die Werntalkicker durch. Beide Kontrahenten hatten zuvor erst ihre Gruppen gewonnen und dann die Halbfinalspiele nur ganz knapp verloren.

    Dass die SG Eltmann in der Endrunde in Rottendorf antreten darf, überraschte Jugend-Kreisspielleiter Thomas Krug. So weit vorne hatte er eine Mannschaft, die auf dem Feld in der Kreisliga „nicht gerade die stärkste ist“, beim besten Willen nicht erwartet. Zumal das Feld mit der FT Schweinfurt und dem FC Sand nominell stärker besetzt schien. „Aber in der Halle beim Futsal sieht manches doch ein wenig anders aus“, so Krug weiter.

    Dagegen zeigte sich Eltmanns Trainer Christian Hornung darüber sehr erfreut. „Damit hatten wir nun gar nicht gerechnet, gerade wenn mit dem FC Sand eine Top-Mannschaft dabei war“, so Hornung. Im Finale hatte die SG lange Zeit gut mitgehalten gegen die Bergrheinfelder, die dann aber gegen Ende der zehnminütigen Spielzeit so richtig aufdrehten. Dennoch blieb das ansehnliche Finale am Ende torlos, so dass das Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Als unfreiwilliger Held zeigte sich dort TSV-Torhüter Timo Konrad, der beim Stand von 3:3 einen Sechs-Meter hielt, weil ihn der Eltmanner Schütze angeschossen hatte – und zwar in den Unterleib. Gut, dass sein Mannschaftskamerad Jannik Klein seinen Sechs-Meter zum 4:3-Sieg verwandelt hatte. Denn Konrad wirkte, nachdem er in die Knie gegangen war, alles andere als frisch genug für einen weiteren Sechsmeter.

    Auch das Spiel um Platz drei ging in die Verlängerung vom Punkt aus. Und da entpuppten sich die Werntal Kicker als die tragischen Figuren des Turniers. Denn sowohl dieses Sechsmeterschießen gegen Volkach ging genauso verloren wie das Halbfinale gegen den TSV Bergrheinfeld. „Vergeben und vergessen“, so Werntals Trainer Frank Müller. „Das Turnier verlief für uns unerwartet gut, ich hatte nicht mit dem Gruppensieg für uns gerechnet.“ Immerhin mussten seine Jungs unter anderem gegen den FC Sand antreten und haben den Favoriten mit 2:0 besiegt.

    Der vierte Halbfinalist, der VfL Volkach, war als einzige Mannschaft ohne Gegentor geblieben und wurde mit zwei Siegen und zwei Unentschieden Gruppenerster vor Bergrheinfeld und der FT Schweinfurt. „Es sind die Nuancen, die hier den Unterschied ausmachen“, so Jugend-Spielleiter Krug. „In den vier letzten Gruppenspielen hätten es auch Sand oder die FT Schweinfurt ins Halbfinale schaffen können.“

    Dass Bergrheinfeld das Turnier in der heimischen Halle gewann, hatte Trainer Thomas Gerstner „nach dem schweren Gruppenstart nicht mehr erwartet“. 1:1 gegen den FC Gerolzhofen, ein 0:1 gegen den VfL Volkach – das sah anfangs wirklich nicht gut aus. „Da haben wir die Gegner einfach unterschätzt“, gab Gerstner zu. Nach einigen deutlichen Worten und einem 2:0 gegen die Freien Turner sowie einem 1:0 gegen den TV Haßfurt war dann aber der Weg ins Halbfinale geebnet. Mit dem bekannten Ende in Form des Turniersieges – und einer möglichen Fortsetzung in Rottendorf, beim Bezirksentscheid am 14. Januar.

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