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    GEWICHTHEBEN

    Armin Uhl siegt bei den schweren Jungs

    Armin Uhl stand bei der bayerischen Gewichtheber-Meisterschaft als Sieger ganz oben. Foto: Hess

    Armin Uhl ist als Leiter der Gewichtheber-Abteilung des Kitzinger Kraftsportvereins (KSV) nicht nur Funktionär, sondern auch Trainer und ein Kraftmeier, der seit fast 20 Jahren große Gewichte in die Höhe reißt. Jetzt hat der ehemalige deutsche Jugendmeister seiner Erfolgsserie ein weiteres Kapitel hinzugefügt: den bayerischen Meistertitel bei den Männern.

    Uhls angestammte Gewichtklasse erstreckt sich nach der Neueinteilung der Klassen jetzt bis 89 Kilogramm. Bei den Titelkämpfen in Schweinfurt brachte er exakt 89,2 Kilogramm auf die Waage. „Das war auch so gewollt. So ging ich in der Klasse bis 96 Kilogramm dem Rodinger Gregor Nowara aus dem Weg.“

    Gut vorbereitet begann der 29-Jährige den Wettkampf mit 120 Kilogramm im ersten Reißversuch. Nach dem zweiten Versuch mit 125 Kilogramm steigerte Uhl auf 130 Kilogramm, womit er acht Kilogramm Vorsprung vor seinem Konkurrenten Daniel Moll vom Kraftclub am Lech hatte.

    In der zweiten Teil-Disziplin, dem Stoßen, startete er erst, nachdem seine drei Mitstreiter bereits ihren Wettkampf beendet hatten. Jetzt konnte er seine eigene Taktik gehen und mit 150 Kilogramm einsteigen. Für seine weiteren zwei Versuche ließ er je fünf Kilogramm mehr auflegen, was am Ende 160 Kilogramm bedeutete und mit großem Vorsprung den Titel bescherte. „Sechs gültige bei sechs Versuchen, das war schon ordentlich“, sagt Uhl.

    Jetzt startet er die Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft im Dezember im pfälzischen Obrigheim. Die erste Bronzemedaille eines KSV-Hebers auf einer deutschen Meisterschaft war vergangenes Jahr ein Riesenerfolg für den gebürtigen Albertshöfer. „Bis dahin kann ich auf 300 Kilogramm rankommen“, sagt Uhl, dessen Bestmarke bei 301 Kilogramm steht und der Ambitionen auf weiteres deutsches Edelmetall hegt.

    Neben diesem Wettbewerb gilt Uhls Fokus den Mannschaftskämpfen der ersten Bundesliga. Bald geht der Kitzinger in seine siebte Saison für den renommierten AC Mutterstadt, mit dem er im Meisterschafts-Finale der vergangenen Saison die Bronzemedaille gewonnen hatte.

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