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    FUSSBALL: BAYERNLIGA NORD

    Die Abtswinder im Dauerstress

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    Nach zwei vorangegangenen Niederlagen hat der TSV Abtswind in seinem siebten Bayernliga-Auftritt wieder ein positives Zeichen gesetzt und Bayern Hof zu Hause mit 3:1 besiegt. Mit ausgeglichener Bilanz von drei Siegen und genauso vielen Niederlagen (bei einem Unentschieden) steht dem Aufsteiger bereits am Mittwochabend die nächste Hausaufgabe gegen den FSV Erlangen-Bruck bevor. Das Treffen ist vom 14. Spieltag vorverlegt und beschert Abtswind damit schon das achte Ligaspiel binnen 33 Tagen. Da werden die Personalrochaden der letzten Wochen verständlicher.

    Erlangen-Bruck hat aus den ersten sieben Spielen dieser Runde erst zwei Siege und ein Unentschieden mitgenommen. Beim 5:1 in Ansbach und beim 6:0 gegen Sand setzten sich die Mittelfranken jeweils klar durch. Bei den letzten zwei Auftritten zogen sie mit 1:2 bei Aufsteiger Vach und beim 1:3 im Stadtderby gegen Eltersdorf den Kürzeren. „Wir hätten jede Partie gewinnen, aber auch verlieren können“, sagt Trainer Normann Wagner und charakterisiert die Bayernliga als eine auf hohem Niveau ausgeglichene Spielklasse.

    Als Ziel haben die Brucker, die zur neuen Saison in Adem Selmani einen in der Bayernliga erfahrenen Stürmer von Ligarivale Forchheim gewonnen haben, eine etwas bessere Platzierung als Rang neun ausgegeben. Auf dem Weg dorthin möchten sie guten und attraktiven Fußball bieten. Dafür stehen in Thomas Roas und dem früheren Schweinfurter Bastian Lunz zwei weitere höherklassig erfahrene Kräfte zur Verfügung. Verlassen hat den Verein im Sommer dagegen Tom Jäckel, der auch schon beim FC Schweinfurt spielte.

    Höchsten Einsatz verlangt Trainer Mario Schindler von seinen Abtswindern für die bevorstehende Aufgabe. „Wir können nur ein ebenbürtiger Gegner sein, wenn wir ans absolute Leistungslimit gehen.“ Auch diesmal kommt es zu einer Premiere: Die beiden Mannschaften sind sich bislang noch nicht in einem Ligaspiel begegnet, da Erlangen während seiner Landesligazeit in der Nordost-Staffel zu Hause war. Jedoch trafen sie bei der Ausspielung 2013/14 in der Qualifikationsrunde des Toto-Pokalwettbewerbs aufeinander. Abtswind siegte 8:7 nach Elfmeterschießen. Michael Herrmann und Jonas Wirth gehörten schon damals zum Abtswinder Aufgebot.

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